Category: Stories

Biathlon-Fest im Obertoggenburg

Biathlon-Fest im Obertoggenburg: Die besten U16-Athleten der Schweiz duellierten sich auf hohem Niveau und bewiesen im steilen Aufstieg Stehvermögen und dem im Hintergrund stattfindenden Schiessen meist grosse Präzision.

Während sich die Biathlon-Weltelite momentan auf die am 29. Februar beginnenden Weltmeisterschaften vorbereiten, fanden am vergangenen Wochenende die U16-Schweizer-Meisterschaften im Obertoggenburg statt. Organisiert wurden die Meisterschaften vom Schnee Sport Churfirsten Toggenburg (kurz: SSC Toggenburg). Und vor allem die einheimischen die Biathleten des Vereins konnten mit tollen Erfolgen glänzen und holten am Heimanlass drei Medaillen.

Werdenberger & Obertoggenburger

Auf diesem Wege möchten wir den Biathleten vom SSC zu ihren tollen Erfolgen gratulieren!

SIGVARIS Sports Team

Vom Doktor zum Extremsportler

Reto Schoch kann einen bemerkenswerter Werdegang vorweisen. Und hat jetzt seine Berufung gefunden: Extremsportler. Nach seinen überlegenen Siegen an den Ultracycling-Rennen Race across the alps (RATA) und Tortour im 2011 stellt er sich nun einer weiteren Herausforderung, die Race Across America (RAAM).

Überglücklich nach dem Rennen - Reto SchochSchon in der Mittelschule musste sich Reto Schoch entscheiden, ob er voll auf Sport setzen oder die klassische Ausbildung absolvieren soll. Um eine fundierte Basis zu schaffen, hat er sich für die schulische Variante entschieden. Nach der Grundschule absolvierte er die Matura und studierte an der ETH Zürich Maschineningenieur. Die Medizinaltechnik lockte ihn dann für das Doktorat an der EPFL (Lausanne) im Bereich Mikro- und Nanosysteme. Noch bevor er das Doktorat erworben hatte, wurde er an das MIT (Massachusetts Institute of Technology) berufen und anschliessend an die Stanford University in Kalifornien.

Der treue Begleiter
Sein Bike war während der gesamten Zeit sein treuer Begleiter. Die Rückreise von in die Schweiz hat er nicht nur im Flugzeug zurückgelegt, ein Teil der Reise hat er auf dem Rad absolviert – im Alleingang. In 24 Tagen legte er die Strecke von der West- bis zur Ostküste zurück, insgesamt 5’700 Kilometern und über 44’000 Höhenmeter.
Ein weiterer Begleiter für die RAAM werden auch seine SIGVARIS Kompressionsstrümpfe sein. „Die Kompressionssocken sind wirklich grossartig. Ich habe jeweils das Gefühl sehr leichte Beine zu haben – äusserst beflügelnd!“, schwärmt Reto Schoch. Seine Berater haben ihm empfohlen, auch während der Regenerationsphase Kompressionsbekleidung zu tragen. „Für mich sind sie sehr wichtig, um die Ansammlung von Lymphe in den Unterbeinen und den Füssen während dem RAAM zu vermeiden.“, erzählt Reto Schoch.

Reto Schoch auf seinem treuen Begleiter

Die Vorbereitungen für sein Unterfangen vom 13. – 22. Juni 2011 laufen bereits auf Hochtouren. Nicht nur harte Trainings stehen auf dem Programm, eine detaillierte Planung ist ein wesentlicher Bestandteil für den Erfolg an einem solchen Rennen.

SIGVARIS Sports wünscht Reto Schoch eine gute Vorbereitung und ein erfolgreiches Rennen.

Immer mit einem Lächeln unterwegs

Gabi Schenkel

Gabi Schenkel am Mountainman 2011

Gabi Schenkel, geboren am 26. Januar 1977, eine Läuferin aus Leidenschaft und immer mit einem Lächeln unterwegs. Mit 7 Jahren begann sie ihre Laufkarriere und „finished“ ihren ersten Lauf (Greifenseelauf – 7km). Viele weitere sollten folgen… Mitte der 90er entdeckte sie dann die Ultras für sich. Premiere war 1996 der K78 am Swiss Alpine Marathon und dann war es um Gabi geschehen.

Nicht nur Gabi’s Lauferfahrung hat sich weiterentwickelt, auch ihre Ausrüstung hat sich in den Jahren gewandelt. Weg von Baumwoll-Shirts und klassischen Turnhosen zur Funktionsbekleidung. Da gehört auch Kompressionsbekleidung dazu und möchte dies mit dem Schönen vereinen. „Die SIGVARIS Sleeves & Socks haben sich als Dauerbrenner meiner Ausrüstung entpuppt. Seither gehören Wadenkrämpfe der Vergangenheit an und ich kann nun umso mehr das Panorama der jeweiligen Strecke mit den Augen fotografieren, die gewonnenen Eindrücke im Herzen ablegen und singend, mit einem lächeln auf dem Gesicht, weitere Kilometer zurücklegen.“

Gabi Schenkel

Tor des Géants 2011

Auch am Tor des Géants, einer der eindrücklichsten und schwierigsten Trails mit 330 Kilometer und 24’000 Höhenmeter, hatte Gabi ihre Sleeves & Socks dabei. In den 90 minütigen Schlafpausen hat sie jeweils die SIGVARIS-Socks angezogen, damit sie auch während der Ruhepause die durchgehende Kompression von den Zehen bis zum Knie aufrechterhalten konnte. Leider musste Gabi nach 186 Kilometern aufgrund einer Bronchitis aufgeben.

Nach der Genesung hatte sie noch unerwartet „Saft“ in den Beinen und hat sich kurzfristig für einen 100 Meilen-Lauf in Arizona angemeldet. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit konnte sie dann auch noch einen „Spirit“-Preis für das tolle Kostüm entgegen nehmen.

 

Gabi Schenkel

Gabi Schenkel gewann den "Spirit"-Preis

Eines der Läufer-Highlights von Gabi in diesem Jahr ist bestimmt der 160 Kilometer lange Western States Endruance Run im Juni 2012. Dies ist einer der ältesten und prestigeträchtigsten Trail-Ultras. Ebenfalls stehen noch der Dolichos Ultra Race (260km), Mountainman Ultra (80km) und der Tor des Géants auf dem Programm von Gabi’s Laufkalender.

Wir wünschen Gabi eine gute Vorbereitung, eine verletzungsfreie Laufsaison und viele wunderschöne Erlebnisse in der Natur.

Radrennfahrerinnen Patricia Schwager & Emilie Aubry neu im SIGVARIS Sports – Team

Wir (Patricia Schwager & Emilie Aubry) schreiben zum ersten Mal im Sigvaris-Blog. Wir fahren Radrennen auf Profi-Niveau. 2012 bestreiten wir unsere Rennen für das französische Profiteam GSD-Gestion und das CH-Nationalteam. Dabei dürfen wir auf die Unterstützung von SIGVARIS Sports zählen. Wir freuen uns, die sehr bequemen und effektiven Performance Compression Stockings vor und nach unserem Training und den Rennen, sowie während den vielen Reisen einsetzen zu können.

Zurzeit sind wir im Aufbautraining für die Saison 2012. Vor Weihnachten stand ein Langlaufweekend mit dem Nationalteam auf dem Programm. Es ist wichtig im Winter auch polysportiv zu trainieren, denn während der Rennsaison sitzen wir ja genug auf dem Rennrad.

Langlaufweekend mit dem Schweizer Nationalteam

Weiter geht’s für uns so: Patricia wird ab Ende Dezember für 6 Wochen in Australien trainieren. Emilie bleibt in der Schweiz und wird im Januar ein kurzes Trainingslager im Süden machen. Mitte Februar sind wir dann zusammen mit unserem neuen französischen Team für eine Trainingswoche in der Ardèche.

Nun wünschen wir allen ein tolles und erfolgreiches Jahr 2012!

Patricia Schwager & Emilie Aubry

Marathon-Debüt für Jens Ziganke – “Auf Anhieb eine Spitzenzeit”

Jens Ziganke hat es geschafft: Der Langstreckler des VfB LC Friedrichshafen erreichte gleich bei seinem ersten Marathonlauf in einem illustren Feld eine Spitzenplatzierung und die Zeit, die er sich vorgenommen hatte. 2:39:50 zeigte die Uhr, als er die Ziellinie nach 42,195 Kilometern beim 3-Länder-Marathon 2011 passierte.

Jens Ziganke stand schon oft an der Startlinie, doch der Startschuss, der am 02. Oktober auf der Lindauer Insel fiel, war auch für ihn etwas Besonderes: Es war der erste Marathonlauf für den 23-jährigen Studenten der PH Weingarten. „Im vergangenen Winter haben wir die Saison geplant, und da habe ich mich entschieden, im Herbst meinen ersten Marathon zu laufen.”

Start zum 5. Drei-Länder-Marathon auf der Lindauer Insel

In der Woche absolvierte Ziganke bei maximal einem Ruhetag zwischen 100 und 150 Kilometer. Aufgelockert wurden die reichlichen Kilometer nur von einigen Wettkämpfen. Beim Fischbacher Abendsportfest erzielte er in 32:17,62 Minuten über 10 000 Meter eine neue Bestzeit und liegt damit in Württemberg immer noch auf Rang zwei. Fast die gleiche Zeit erreichte er bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften und vergangene Woche zeigte er beim Biberacher Stadtlauf, dass die Vorbereitung stimmt. Ein fester Bestandteil in der Marathonvorbereitung waren seine SIGVARIS-Strümpfe. “Gerade in der Vorbereitung auf diesen Marathon setzte ich auf die Kompressionsstürmpfe von Sigvaris. Meist trug ich die Strümpfe nach dem Training zur aktiven Regeneration.”
Natürlich wurde er von seinem Trainer Eckhardt Sperlich akkurat betreut und eingestimmt. Der Trainer, selbst ein ehemaliger Langstreckler der Spitzenklasse, kann auf eigene Marathonerfahrung zurückgreifen. Seine Bestzeit liegt bei 2:29 Stunden.
Jens Ziganke hatte sich Kilometerzeiten von 3:40 Minuten vorgenommen und wollte nach 2:35 bis 2:40 im Ziel sein. Das hätte im Vorjahr noch für Platz drei gereicht. Im Vorfeld auf seine Ziele angesprochen, antworte Jens Ziganke:„Ich hoffe, dass einige der 1700 Starter in meinem Leistungsbereich laufen und wir uns gegenseitig unterstützen können“. Und schlecht waren die Aussichten keineswegs, denn hinter den unerreichbaren Kenianern gab es ein starkes Österreicherfeld.

Jens Ziganke

Im Ziel in Bregenz zeigte die Uhr dann 2:39:50 – das reichte zum 15. Platz unter 1700 Startern des Drei-Länder-Marathons und der fünfte in der Männerklasse. Nur drei deutsche Läufer waren vor dem Häfler im Ziel. Auf halber Strecke hatte es sogar noch wesentlich besser ausgesehen. Die Distanz absolvierte der 23-jährige PH-Student in sensationellen 1:15:20 Stunden und lag sogar auf 2:30-Kurs. „Ich wollte gar nicht so schnell angehen, das Tempo ergab sich durch die Gruppe, in die ich mich eingereiht hatte. Anfangs ging es auch wirklich leicht und trotzdem schnell.“ Doch auch für ihn kam im letzten Drittel der fast unvermeidbare Einbruch. „Ich hatte zunächst eine kleinere Schwächeperiode von zwei bis drei Kilometern, dann ging es wieder.“ Mit seiner Leistung war Jens Ziganke rundum zufrieden: „Es war unglaublich hart. Aber auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, die ich ganz sicher wiederholen möchte.“, meinte er schmunzelnd.

Reto Schwalder – Rückblick auf eine erfolgreiche Saison 2011

Mein Saison-Fazit:  unfallfrei und gesund die Saison überstanden und die angestrebten Ziele erreicht! Auch dieses Jahr hatte ich verschiedene Höhepunkte, die meine langjährige Erfahrung der Trainingsplanung und -Intensität bestätigt haben. Und die nächste Saison kommt bestimmt! :-)


28. August 2011:
  Uster Triathlon 2011 – Perle am Greifensee

Der Uster Triathlon gehört zu den fixen Terminen eines jeden Triathlon-Sportlers. Am 28. August 2011 wurde nicht nur um Medaillen und Bestzeiten gekämpft, sondern ebenso trugen die Profis ihre Wettkämpfe um den Schweizer Meister und die Schweizer Meisterin über die olympische Distanz aus.

Reto Schawalder beim Schwimmen

“Die Schweizer Meisterschaften sind auch vorbei. mit dem 3. Platz und somit der Bronzemedaille in meiner Altersklasse bin ich mehr als zufriedenden. Ich hatte ein optimales Rennen und die ersten zwei waren einfach besser.
Am 04.09.2011 steht noch der Tristar 111 in Monte Carlo auf dem Programm – ich freue mich darauf. Danach ist die Saison 2011 auch schon wieder gelaufen.” 


04. September 2011:
  Tristar 111 in Monte Carlo

Beim letzten Rennen dieses Jahres, war nochmals ein Höhepunkt angesagt. Mit Paul und Alexander, sind wir am Sonntag morgen am Start gestanden. Wir drei mit ca. 30 Profis und 600 weiteren Teilnehmern. Den Startschuss optimal erwischt, merkte ich schnell, dass ich mitten bei den Profis am schwimmen war. (Profis trugen goldene Badekappen wir rote). Als zwölfter aus dem Wasser, aufs Rad 100 km, 2000 Höhenmeter, Regen setzt ein und die Strassenverhältnisse wurden kritisch (wie Schmierseife, sehr viele Stürze) . Nach ca. 3 km, war Alexander wieder bei mir.„Ich glaub mich knutscht ein Elch“, wer fährt da vor uns? Lothar Leder erster Mensch, welcher den Ironman unter acht Stunden absolvierte und damals Weltrekord aufstellte. Ganz frech überholten wir ihn, (natürlich beobachteten wir seine Reaktion aus den Augenwinkeln…) wir hatten ihn anschliessend nie mehr gesehen.

Die Laufstrecke verlief über den legendären Formel 1-Kurs von Monaco

Kurz darauf bei km.12 in einer Steigung, Harnadelkurve – kommt Alexander zu Sturz. Musste ihm noch ausweichen. Erst etwa 10 Kilometer später habe ich ihn dann in einer Serpentine unter mir wieder sehen können. Nachdem die Strassen abtrockneten, konnte man auch einige Impressionen aufnehmen. 700 Meter über dem Meer, unter mir Kreuzfahrtschiffe und eine wunderbare Aussicht, waren eine willkommene Abwechslung.

Nach 3 Std. 25 Min. Fahrradzeit ging es auf die Laufstrecke. Auf dem Formel 1 Kurs, an all den legendären Stellen vorbei, welche diese Strecke auszeichnet. Rasquasse, ano domini Jack Brabham in der letzte Kurve jenes Rennen fährt er in die Leitplanken und Jochen Rindt erbt den Sieg. Santuroe, Heidfeld kommt Rosberg ins Gehege. Casino Schumacher dreht sich und schiesst Senna ab. An Start – Ziel vorbei, Albertli (Chef von Monaco) winkt mir nicht zu und das Fürstenhaus, d.h.Prinz Albert hat auch nicht gesagt: „Schön, dass gerade Sie gewonnen haben…) Macht nichts, aber ich war hier. Mit diesen Gedanken ist es mir gelungen, meine Leiden die sich mittlerweile einstellten, gut zu unterdrücken.

Nach 4 Std. 10 Min. endlich im Ziel. Vor mir steht der Gesamtsieger und schwingt den Siegespreis. Rechts und links von mir, Thomas Hellriegel, ehemaliger Sieger Ironman Hawaii und Olivier Marceau Sieger hier in Monaco im letzten Jahr, bei den Fernsehinterviews. Mittendrin, „no-name“ Schawi, Gesamt 14, Sieger AK50 mit 24 Min. Vorsprung auf den Zweiten…

glückliche Finisher...

Nun warte ich auf Alexander und eine tiefe Zufriedenheit stellt sich bei mir ein, als Alexander dann als Dritter ins Ziel kam. Wobei er sah schon recht mitgenommen aus. Aber wer Schawis kennt, weiss, lange dauerte das nicht an. Im Massagezelt mit Thomas Hellriegel und Lothar Leder waren die Strapazen des Rennens schon fast vergessen…

Die grösste Ehre für uns zwei folgte noch, denn als Nelson Kipketer langjähriger Weltrekordhalter über 800 Meter (er lief in einer Staffel) uns gratulierte, fühlten wir uns schon etwas geehrt.

Zur Siegerehrung reichte die Zeit leider nicht mehr aus. Drei zufriedene Finisher, jeder eine Flasche Cola-Light und Chrömli à Diskretion am geniessen…traten die Heimreise an, denn unsere Frauen erwarten uns schon zu Hause.

Monaco war eine Reise wert!

Reto Schawalder

“Sportfaktor Friends” – Erfahrungsbericht OXFAM-Trailwalker 2011

Bei der 100 km Strecke des diesjährigen OXFAM-Trailwalker 2011 quer durch den Harz sind wir, das Team “Sportfaktor Friends”, zusammen mit weiteren 123 Teams à 4 Läufern und 2 Supportern insgesamt 2.441 Höhenmeter hoch und 2.438 Meter runter gewandert. Das war eine echte Herausforderung!

Team "Sportfaktor Friends"

 Unser Team “Sportfaktor Friends” ist nach (nur) 24:39:43 Stunden im Ziel angekommen und belegte damit Platz 35.

Obwohl wir am Checkpoint 1 noch das drittletzte Team waren, haben wir damit bewiesen, dass wir unsere Kräfte auf der gesamten Strecke optimal verteilt haben. Alle Kollegen im Team waren von den gesponsorerten Kompressionsstrümpfen der Firma SIGVARIS begeistert. Die Strümpfe haben ihren Dienst zu 100% erfüllt. Insbesondere auf den letzten 30 bis 40 Kilometern der Strecke haben sie ihre Wirkung voll entfaltet. Die Kompressionsstrümpfe hatten zu jedem Zeitpunkt auf der Strecke einen hervorragenden Tragekomfort.

"Es war eine Wohltat, die 100 km Strecke mit SIGVARIS Sportstrümpfen gehen zu können!"

Ein Effekt mit dem wir nicht gerechnet hatten war, dass wir durch die das leichte Material trotz der hohen Temperaturen, in den Sportschuhen nicht geschwitzt haben. Die Kompressionsstrümpfe lagen eng an und waren gleichzeitig angenehm auf der Haut. Durch diese Eigenschaft gab es auch keine Reibungsstellen zwischen dem Fuß und dem Sportschuh. Das hat uns allen im Team leidige Blasen erspart!

Insbesondere zwischen den Kilometern 75 und 95 waren wir froh, dass wir durch die Kompressionsstrümpfe auch vor Wadenkrämpfen gut geschützt waren. Auf diesem Streckenabschnitt stieg bei jedem von uns mit jedem weiteren Kilometer der körperliche und mentale Anspruch. Neben der hohen Flüssigkeitszufuhr von durchschnittlich zehn bis zwölf Litern pro Läufer auf der gesamten Strecke kam hier die professionelle Ausrüstung wie u. a. die Sportkompressionsstrümpfe von SIGVARIS optimal zum Einsatz. Somit konnten wir unsere Fitness voll ausschöpfen.

An dieser Stelle möchten wir, das Team „Sportfaktor Friends“, uns bei der Firma SIGVARIS nochmals herzlich bedanken!

Wir haben uns sehr gefreut, dass uns SIGVARIS mit seinen Sportkompressionsstrümpfen beim diesjährigen Oxfam-Trailwalker 2011 unterstützt hat, und wir so gemeinsam ein weiteres Zeichen „Für eine gerechte Welt. Ohne Armut“ setzen konnten.

Euer Team “Sportfaktor Friends”:
Matthias Höfer, Christian Albat, Marcus Turm, Timo Walter

Supporter:
Fabian Geist, Marcus Dummer, Rebbeca Peters

 

Zwei Altersklassen-Siege und ein 2. Platz für Reto Schawalder

23. Juli 2011:   29. Internationaler Allgäu Triathlon OLYMP

Reto Schawalder beim 29. Internationalen Allgäu Triathlon OLYMP

Der Triathlon-Hype im Oberallgäu hält an: Für die 29. Auflage des Allgäu Triathlon am Samstag, 23. Juli, hatten sich über 800 Teilnehmer aus 19 Nationen angesagt – auch Athleten aus Südafrika oder den USA waren im dabei. Der Großteil der Aktiven ging über die Mitteldistanz des Allgäu Classic (2/80/20) an den Start, mehr als 250 nahmen am Wettbewerb über die olympische Kurzdistanz, dem Allgäu Olymp, (1,5/42/10) teil. Dieser wurde nach seiner Premiere im Jahr 1999 erst zum zweiten Mal überhaupt in Immenstadt angeboten. Die traditionsreiche Triathlon-Veranstaltung im Allgäu fand unter schwierigen Bedingungen statt. Dauerregen und böiger Wind machten den Athleten zu schaffen.

Die nach 1999 zum zweiten Mal in Immenstadt ausgetragene Olympische Distanz (1,5/42/10) gewannen Stefan Bergermann aus Bargteheide (2:12:01) und die jetzt in Burgberg im Allgäu lebende frühere Weltklasseathletin Nina Eggert (Neumünster, 2:32:41). Ehemann Ralf Eggert (Hamburg) kam beim Allgäu Olymp als Zweiter ins Ziel (2:15:07), vor den beiden Lokalmatdoren Valentin Krehl (2:16:24) und Lukas Schüßler (2:16:28, beide TV Immenstadt). Der Schweizer Reto Schawalder kam im Gesamtklassement auf Rang 9. Dies bedeutete gleichzeit den Altersklassensieg. Sein Statement im Ziel: “Ich habe mir den Arsch abgefrohren in Immenstadt, aber trotzdem hat es zum Sieg gereicht :-)


06./07. August 2011:
   ITU World Championship London

Reto Schawalder bei den ITU World Championships in London

Am vergangenen Wochenende fand das fünfte Rennen der Dextro Energy Triathlon ITU World Championship Series in London statt. Bei den Herren gewann der Brite Alistair Brownlee in 1:50:09 Stunden das Eliterennen über die Olympische Distanz. Bei strömenden Regen setzte er sich auf der Radstrecke mit drei weiteren Athleten ab und dominierte im Anschluss die Laufstrecke. Den zweiten Platz sicherte sich Alexander Brukhankov aus Russland. Dritter wurde der Brite Jonathan Brownlee – Bruder des Siegers Alistair Brownlee.

Über die Olympische Distanz auf dem Hyde Park Course kam der Schweizer Reto Schawalder als 7. im Gesamtklassement ins Ziel. Damit war er nicht nur bester Schweister sondern konnte auch souverän, mit 10 Minuten Vorsprung, in seiner Altersklasse gewinnen. Mit seinem Ergebnis in London zeigte sich Reto Schawalder sehr zufrieden: “Mit dem Sieg in meiner Altersklasse und dem 7. platz overall (bei 800 Teilnehmern) , war ich wieder auf den Punkt in Topform. London war ganz klar wieder eine Reise wert!”


13. August 2011:
   28. Schaffhauser Triathlon – Büsingen

"nach dem Rennen" - rechts: Reto Schawalder

«Wo sich Leistungssport und Freizeitspass zu einem unvergleichlichen Wettkampf treffen» - unter diesem Motto fand am vergangenen Samstag in Büsingen der 28. Schaffhauser Triathlon statt. Der Schaffhauser Triathlon, eine der ältesten Schweizer Triathlonveranstaltungen, ist ein Breitensportanlass mit einem speziellen Ambiente. Gerade deshalb hat sich die Veranstaltung weit über die Grenzen des Kantons hinaus einen Namen geschaffen. Der Schaffhauser Triathlon ist ein Stück Schaffhauser Kultur geworden, der auch von «Nicht-Schaffhausern» gerne besucht wird.

So war auch unser Vielstarter Reto Schawalder über die Kurzdistanz (1.2 km Schwimmen / 31,5 km Rad / 7,8 km Laufen) mit am Start. Diesmal reichte es für den letztjährigen Doppel-Weltmeister zu Platz 2 in seiner Alterklasse. Dennoch zeigte sich Reto Schawalder mit dem Ergebniss zufrieden: “Ich war trotzdem zufrieden. Noch 2 Rennen für diese Saison. Meine Beine sind froh, wenn sie dann etwas kürzer tretten können :-)

Rückkehr ins Wettkampfgeschehen: Beim Triple Ironman in Lenshahn wollte sich Marcel Knaus zurückmelden

Vom 28.-31. Juli 2011 fand in Lensahn/GER der Triple IM IUTA Worldcup statt. Die Distanzen betrugen 11.4 km Schwimmen, 540 km Radfahren und 126 km Laufen.
Nach seinem Trainingsunfall (Sturz mit dem Mountainbike) Ende Mai 2011, bei dem sich Marcel Knaus zwei Handbrüche sowie eine Schultergelenks- sprengung, gerissene Schulterbänder und Sehnenverletzungen zuzog, wollte er sich nun im Wettkampfgeschehen zurückmelden. Ihm war klar, dass er bei der Teilnahme am Triple Ironman in Lensahn nicht um die Spitzenränge ‚mitreden‘ könne. Zu groß waren das Verletzungs-Handicap sowie der Trainingsrückstand. Dennoch erhoffte er sich einige wichtige Punkte für die IUTA-Worldcup-Gesamtwertung.

Rükkehr ins Wettkampfgeschehen: Beim Triple Ironman in Lenshahn/GER wollte sich Marcel Knaus zurückmelden

Das Schwimmen ging bis ca. km 7-8 sehr gut. Die Schulter schmerzte kaum und auch die Hände machten keinerlei Probleme. Die letzten Kilometer im Wasser waren dann aber plötzlich von starken Schulterschmerzen geprägt. Ich versuchte die Schmerzen zu ignorieren und wegzustecken. Als ich nach ca. 3h35min aus dem Wasser stieg, war ich sehr zufrieden und zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Wettkampfes. Ich ging davon aus, dass mich die Schmerzen in der Schulter beim Radfahren nicht allzu fest behindern würden. Die ersten 300 km auf dem Rad gingen dann trotz Schmerzen recht gut. Ich konnte mehr oder weniger in der Aeroposition fahren. Ich konnte mich auf Rang 3 vorfahren. Am Schützenplatz waren die Holpermatten für die Zeitmessung gelegt. Das Überfahren dieser Zeitmessmatten war für meine Hände nicht sehr angenehm. Danach war es mir kaum noch möglich in der Aeroposition zu fahren – die Schmerzen wurden einfach immer stärker. Ab ca. 300 km musste ich mehrheitlich am Oberlenker halten. Nach rund 440 km entschloss ich mich zu einer Pause. Ich entschloss mich, denn Wettkampf nach rund 19 Stunden zu beenden. 

Ich bereue den Entscheid am Triple Ironman in Lenshahn teilzunehmen nicht und bin überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war. Es war ein Geschenk, rund acht Wochen nach meinem Unfall bereits wieder an einem Triple Ironman teilnehmen zu dürfen!

Auf der Radstrecke hatten wir sehr viel Seitenwind. Es war schwierig zu fahren. Aber die Radstrecke taugte mir und ich denke, dass ich auf dieser Strecke recht gut zurecht komme.

Es war gut, dass ich in Lensahn teilgenommen habe. Ich konnte einige wichtige Erkenntnisse gewinnen und mir ein Bild für einen möglichen weiteren Start machen. 
So wie es aussieht, werde ich heuer keine Wettkämpfe mehr bestreiten. Ich werde die Schulter richtig ausheilen lassen. Am 10.08.2011 muss ich an der linken Hand die Drähte entfernen lassen. Die Platte in der rechten Hand bleibt vorerst noch drin.

Kurzer Wettkampf-Rückblick 2011:

Februar 2011:   Platz 4 beim Double Ironmon Lanzarote
                          (7.6 Swim / 360 Rad / 84 km Run)
März 2011:        Platz 1 beim Double Ironman Florida
                          (7.6 Swim / 360 Rad / 84 km Run)
                           => Übernahme der IUTA-Gesamtweltcup-Führung

In der Vorbereitung zur Double Ironman-WM in Neulengbach/AUT stürzte Marcel Knaus im Training mit dem Mountainbike. Dabei zog er sich zwei Handbrüche sowie eine Schultergelenkssprengung, gerissene Schulterbänder und Sehnenverletzungen zu.

Wir wünschen Marcel Knaus auch weiterhin alles Gute für die Genesung. Wir sind überzeugt, dass er im nächsten Jahr gestärkt ins Wettkampfgeschehen zurück kehren wird.

“Erlebnisbericht” vom Großglockner Berglauf 2011

Als ich den Bericht über den Großglockner Berglauf im ORF im September 2010 gesehen habe, war die Motivation an einer Teilnahme riesengroß – die Zweifel am Durchkommen allerdings auch.

VORHER: vor dem Start zum Großglockner Berglauf 2011

Irgendwann im Laufe des Winters wurde eine Zielerreichung dann realistischer. Zwei Monate vor dem Start ist zum ersten Mal die Zeitkomponente ins Spiel gekommen -     2:30 Stunden war das erklärte Ziel! In den letzten Wochen dann wurden die Trainings- einheiten intensiver und die Erholungspausen kürzer. Denn es wurde immer mehr klar – die 2-Stunden-Marke müßte möglich sein. Wenn das Wetter passt, wenn die Form passt, wenn die Beine mitspielen.

Genau in dieser Phase bekam ich die Möglichkeit SIGVARIS Kompessions- Sportstrümpfe zu testen. Die ersten Eindrücke waren positiv. Das Gefühl während derm Laufen ist gut – die Beine fühlen sich gestützt an. Die Regenerationphase ist gefühlt kürzer und die Nachwehen (Muskelkater, schwere Beine) nach internsiven Trainings sind geringer.  

NACHHER: erschöpft, aber zufrieden im Ziel

Am 17.Juli 2011 wars dann soweit – mein erster Berglauf. Natürlich mit Sigvaris-Strümpfen. Nach 1:52:53 überquerte ich die Ziellinie. Als 281er von knapp 1000 Startern. Fast 13km und knapp 1500 Hm lagen hinter mir. Und dank den Sigvaris-Strümpfen fühlte ich mich nicht erledigt. Müde, aber nicht am Limit. Und der erwartete Muskelkater bleibt auch aus.

Für mich ist sicher – bei meinem nächsten Berglauf (Drei-Zinner-Lauf im September 2011) sind die SIGVARIS Kompressions- Sportstrümpfe wieder fixer Bestandteil meines Trainings und des Rennens!

So – na ja – der Lauf war für mich als überraschend gut. Muskelkater hatte ich überhaupt nicht und das Gefühl während dem Laufen war super. Ob ich ohne die Strümpfe langsamer gewesen wäre, weiß ich nicht. Aber dass ich mich am nächsten Tag schon wieder fit fühle, hat mich schon überrascht.

Danke an SIGVARIS
Gruß Tom

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