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Lukas Hofer startet beim KRONPLATZ RUN & BIKE 2011

Als Vorbereitung auf die Wettkampfsaison nimmt LUKAS HOFER regelmäßig und mit großem Erfolg an Bergläufen und Mountainbikerennen teil. So auch am kommenden Wochenende, wo er versuchen wird bei der 2. Ausgabe des int. KRONPLATZ RUN & BIKE eine entscheidende Rolle zu spielen.

Biathlet Lukas Hofer startet beim KRONPLATZ RUN & BIKE 2011

Die Vorbereitung auf die kommende Wintersaison des jungen Biathleten und Gewinners der Bronzemedaille bei den letzten Biathlon-Weltmeisterschaften in Khanthy Mansysk, Lukas Hofer, laufen auf Hochtouren. „Ich bin sehr zufrieden damit wie die Vorbereitungen verlaufen, was die Athletik betrifft fühle ich mich schon sehr gut in Form, auch am Schießstand habe ich schon große Fortschritte gemacht. Neben meinem regulären Aufbautraining im Laufe des Frühjahrs und Sommers habe ich wieder an zahlreichen Bergläufen und Mountainbikerennen teilgenommen. Diese Art von Vorbereitung ist für mich wichtig um das Gefühl für den Wettkampf nicht zu verlieren. Wie schon in den beiden letzten Jahren konnte ich so z.B. auch heuer wieder den Berglauf Tiefrasten X-trem gewinnen ebenso wie die Mountainbike-Landesmeisterschaft auf die Plose.

Bergläufe als Vorbereitung auf die Wettkampfsaison

So der kurze aber überzeugende Kommentar im Hinblick auf das kommende Wochenende von Lukas Hofer, der erst vor wenigen Tagen von zwei Trainingslagern in Ruhpolding, wo im kommenden Winter die Biathlon WM 2012 stattfinden wird, und Forni Avoltri zurückgekehrt ist.

Am kommenden Wochenende wird der KRONPLATZ RUN & BIKE wie bereits angekündigt also auch Lukas Hofer unter seinen Teilnehmern aufzuweisen haben. Am Samstag den 17. September steht der Berglauf auf dem Programm, am Tag darauf hingegen ist die Strecke mit dem Rad zu bewältigen. Lukas Hofer wird an beiden Tagen an den Start gehen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich auf der dazugehörigen Webseite www.kronplatzrun.com.

“Sportfaktor Friends” – Erfahrungsbericht OXFAM-Trailwalker 2011

Bei der 100 km Strecke des diesjährigen OXFAM-Trailwalker 2011 quer durch den Harz sind wir, das Team “Sportfaktor Friends”, zusammen mit weiteren 123 Teams à 4 Läufern und 2 Supportern insgesamt 2.441 Höhenmeter hoch und 2.438 Meter runter gewandert. Das war eine echte Herausforderung!

Team "Sportfaktor Friends"

 Unser Team “Sportfaktor Friends” ist nach (nur) 24:39:43 Stunden im Ziel angekommen und belegte damit Platz 35.

Obwohl wir am Checkpoint 1 noch das drittletzte Team waren, haben wir damit bewiesen, dass wir unsere Kräfte auf der gesamten Strecke optimal verteilt haben. Alle Kollegen im Team waren von den gesponsorerten Kompressionsstrümpfen der Firma SIGVARIS begeistert. Die Strümpfe haben ihren Dienst zu 100% erfüllt. Insbesondere auf den letzten 30 bis 40 Kilometern der Strecke haben sie ihre Wirkung voll entfaltet. Die Kompressionsstrümpfe hatten zu jedem Zeitpunkt auf der Strecke einen hervorragenden Tragekomfort.

"Es war eine Wohltat, die 100 km Strecke mit SIGVARIS Sportstrümpfen gehen zu können!"

Ein Effekt mit dem wir nicht gerechnet hatten war, dass wir durch die das leichte Material trotz der hohen Temperaturen, in den Sportschuhen nicht geschwitzt haben. Die Kompressionsstrümpfe lagen eng an und waren gleichzeitig angenehm auf der Haut. Durch diese Eigenschaft gab es auch keine Reibungsstellen zwischen dem Fuß und dem Sportschuh. Das hat uns allen im Team leidige Blasen erspart!

Insbesondere zwischen den Kilometern 75 und 95 waren wir froh, dass wir durch die Kompressionsstrümpfe auch vor Wadenkrämpfen gut geschützt waren. Auf diesem Streckenabschnitt stieg bei jedem von uns mit jedem weiteren Kilometer der körperliche und mentale Anspruch. Neben der hohen Flüssigkeitszufuhr von durchschnittlich zehn bis zwölf Litern pro Läufer auf der gesamten Strecke kam hier die professionelle Ausrüstung wie u. a. die Sportkompressionsstrümpfe von SIGVARIS optimal zum Einsatz. Somit konnten wir unsere Fitness voll ausschöpfen.

An dieser Stelle möchten wir, das Team „Sportfaktor Friends“, uns bei der Firma SIGVARIS nochmals herzlich bedanken!

Wir haben uns sehr gefreut, dass uns SIGVARIS mit seinen Sportkompressionsstrümpfen beim diesjährigen Oxfam-Trailwalker 2011 unterstützt hat, und wir so gemeinsam ein weiteres Zeichen „Für eine gerechte Welt. Ohne Armut“ setzen konnten.

Euer Team “Sportfaktor Friends”:
Matthias Höfer, Christian Albat, Marcus Turm, Timo Walter

Supporter:
Fabian Geist, Marcus Dummer, Rebbeca Peters

 

Vize-Europameisterin beim Berglauf Extrem

INFERNO HALBMARATHON – “Der teuflische Berglauf” ist mit über 2000 Metern Steigung die grosse Herausforderung für Bergläuferinnen und Bergläufer.

Inferno Halbmarathon - 30% Steigung

Strecke:  Lauterbrunnen (795 ü. NN.) – Mürren (1.640 ü.NN.) – Schilthorn (2.970 ü.NN.)

Distanz:  21.097 Kilometer

Steigung:  2.175 Höhenmeter

Der Start befindet sich beim Camping Jungfrau, direkt unterhalb des Staubbachfalls, dem Wahrzeichen des Lauterbrunnen-Tals. Die ersten 11 Kilometer präsentieren sich noch ziemlich “harmlos”, mit rund 800 Höhenmetern bloss mal ein Einlaufen. Gleich nach dem Sportzentrum Mürren geht’s zur Sache. Mit der Höhenlücke stellt sich den Kraxlern eine erste Wand in den Weg. Nach dem nochmals um zwei Kategorien steileren Kanonenrohr wartet eine zwei Kilometer lange, flache Geröllhalde, ehe die Athletinnen und Athleten im rund 1,5 Kilometer langen Schlussaufstieg zum Schilthorn-Gipfel nochmals happige 400 Höhenmeter bewältigen müssen. Bei schönstem Wetter und angenehmen Temperaturen selbst auf dem Schilthorn, erreichte die Niederuzwilerin Angela Haldimann in einer Zeit von 2:29’22 hinter Top-Favoritin Daniela Gassmann den 2. Gesamtrang und durfte sich somit als Vizeeuropameisterin Berglauf Extrem feiern lassen.

Inferno Halbmarathon - Angela Haldimann auf den letzten Metern in Richtung Ziel

“Ich bin mehr als zufrieden. Mein Ziel war ein Podestplatz und eine Zeit von 2:30. Dies ist erreicht und dabei habe ich den Lauf noch einigermassen geniessen könnnen. Als mir unterwegs bekannt gegeben wurde, dass ich 3 Minuten Vorsprung auf die Dritte habe, wusste ich, dass dies ist noch lange keine Erfolgsgarantie bedeutet, denn auf den letzten 6 km gilt es über 1000 Höhenmeter zu überwinden und hier kann sich ein Einbruch fatal auf das Endergebins auswirken.”

In gut 2 Wochen wird es im Lauterbrunnen-Tal wieder zur Sache gehen, wenn Bergläufer aus aller Welt zum 19. Jungfrau Marathon den 42,2km-langen Weg von Interlaken auf die Kleine Scheideggg unter die Füsse nehmen werden.

Jens Ziganke: Bestzeiten im Sommer 2011

In den letzten Monaten konnte ich nach den guten Crossrennen im Winter auch einige Bestzeiten auf der Bahn erzielen. Nach einem zweiwöchigen Trainingslager an der Ostsee versuchte ich mich zu Beginn der Saison beim IBL-Länderkampf auf der für mich sehr kurzen 800m Distanz. Ganz nach dem Motto „unverhofft kommt oft“ konnte ich mit einer 1;56,87min eine neue persönliche Bestzeit erzielen.

Jens Ziganke: "Die bisherige Sommersaison lief äußerst erfolgreich"

Nach einigen schwächeren Rennen beim Pfingstmeeting in München und beim Sportfest in Wiesbaden konnte ich beim Mini Internationalen Meeting in Koblenz die größte Leistungssteigerung in dieser Saison erzielen. Hierbei steigerte ich mich auf der 5000m Distanz um über 20 sec. auf eine 14;54,75min. Danach folgten mit einer 8;32,74min bei der BLV Gala in Schweinfurt, sowie der Baden-Württembergischen Vizemeisterschaft mit der 3 x 1000m Staffel zwei weitere gute Rennen.
Ein Highlight der Saison war die Einladung für das Meeting „Weltklasse in Biberach“, bei welchem ich über die 1500m Distanz an den Start gehen durfte. Zwar konnte ich dem internationalen Feld am Ende nicht mehr ganz folgen, jedoch sammelte ich wertvolle Erfahrungen und genoss vor mehreren tausend Zuschauern eine tolle Atmosphäre.

Nun befinde ich mich in der Vorbereitungsphase für meine nächsten Wettkämpfe im Herbst. Ein Highlight werden hierbei die Deutschen 10km Straßenmeisterschaften, sowie mein erster Marathon im Oktober sein.

Jens Ziganke

Jonas Räss – Swiss Olympic Athlet bei den European Youth Olympic Festival (EYOF)

Ich habe die Kompressionsstrümpfe von Sigvaris in der Vorbereitung auf den Wettkampf in der Schweiz wie auch beim European Youth Olympic Festival in Trabzon getragen. Den 3000 m-Lauf habe ich ohne die Strümpfe absolviert.

Jonas Räss beim 3000m-Lauf

Kompressionsstrümpfe waren für mich vorher nie ein Thema, erst das Angebot von Sigvaris hat mein Interesse geweckt und ich wollte mehr darüber wissen und in der Praxis testen. Ich war sehr positiv erstaunt über die Sport-Kompressionsstrümpfe von Sigvaris. Sehr gut finde ich, dass diese genau auf einen angepasst sind und man nicht einfach eine Einheitsgrösse bekommt. Diese individuelle Anpassung finde ich sehr wichtig, es gibt ein sehr gutes Gefühl für die Beine und die Wirkung der Kompressions- strümpfe kann so zu 100% übertragen werden.

In meiner intensiven Wettkampf-Vorbereitung habe ich voll auf die Sport-Kompressionsstrümpfe von Sigvaris gesetzt. Nach jedem Training habe ich sie getragen, da sie die Regenerationsphase nach den harten Trainingseinheiten unterstützen und ich konnte dadurch wieder besser die nächste Trainingseinheit in Angriff nehmen.

Ich kann nur gutes über die Sigvaris Sport-Kompressionsstrümpfe sagen und diese weiterempfehlen.

Jonas Räss

Zwei Altersklassen-Siege und ein 2. Platz für Reto Schawalder

23. Juli 2011:   29. Internationaler Allgäu Triathlon OLYMP

Reto Schawalder beim 29. Internationalen Allgäu Triathlon OLYMP

Der Triathlon-Hype im Oberallgäu hält an: Für die 29. Auflage des Allgäu Triathlon am Samstag, 23. Juli, hatten sich über 800 Teilnehmer aus 19 Nationen angesagt – auch Athleten aus Südafrika oder den USA waren im dabei. Der Großteil der Aktiven ging über die Mitteldistanz des Allgäu Classic (2/80/20) an den Start, mehr als 250 nahmen am Wettbewerb über die olympische Kurzdistanz, dem Allgäu Olymp, (1,5/42/10) teil. Dieser wurde nach seiner Premiere im Jahr 1999 erst zum zweiten Mal überhaupt in Immenstadt angeboten. Die traditionsreiche Triathlon-Veranstaltung im Allgäu fand unter schwierigen Bedingungen statt. Dauerregen und böiger Wind machten den Athleten zu schaffen.

Die nach 1999 zum zweiten Mal in Immenstadt ausgetragene Olympische Distanz (1,5/42/10) gewannen Stefan Bergermann aus Bargteheide (2:12:01) und die jetzt in Burgberg im Allgäu lebende frühere Weltklasseathletin Nina Eggert (Neumünster, 2:32:41). Ehemann Ralf Eggert (Hamburg) kam beim Allgäu Olymp als Zweiter ins Ziel (2:15:07), vor den beiden Lokalmatdoren Valentin Krehl (2:16:24) und Lukas Schüßler (2:16:28, beide TV Immenstadt). Der Schweizer Reto Schawalder kam im Gesamtklassement auf Rang 9. Dies bedeutete gleichzeit den Altersklassensieg. Sein Statement im Ziel: “Ich habe mir den Arsch abgefrohren in Immenstadt, aber trotzdem hat es zum Sieg gereicht :-)


06./07. August 2011:
   ITU World Championship London

Reto Schawalder bei den ITU World Championships in London

Am vergangenen Wochenende fand das fünfte Rennen der Dextro Energy Triathlon ITU World Championship Series in London statt. Bei den Herren gewann der Brite Alistair Brownlee in 1:50:09 Stunden das Eliterennen über die Olympische Distanz. Bei strömenden Regen setzte er sich auf der Radstrecke mit drei weiteren Athleten ab und dominierte im Anschluss die Laufstrecke. Den zweiten Platz sicherte sich Alexander Brukhankov aus Russland. Dritter wurde der Brite Jonathan Brownlee – Bruder des Siegers Alistair Brownlee.

Über die Olympische Distanz auf dem Hyde Park Course kam der Schweizer Reto Schawalder als 7. im Gesamtklassement ins Ziel. Damit war er nicht nur bester Schweister sondern konnte auch souverän, mit 10 Minuten Vorsprung, in seiner Altersklasse gewinnen. Mit seinem Ergebnis in London zeigte sich Reto Schawalder sehr zufrieden: “Mit dem Sieg in meiner Altersklasse und dem 7. platz overall (bei 800 Teilnehmern) , war ich wieder auf den Punkt in Topform. London war ganz klar wieder eine Reise wert!”


13. August 2011:
   28. Schaffhauser Triathlon – Büsingen

"nach dem Rennen" - rechts: Reto Schawalder

«Wo sich Leistungssport und Freizeitspass zu einem unvergleichlichen Wettkampf treffen» - unter diesem Motto fand am vergangenen Samstag in Büsingen der 28. Schaffhauser Triathlon statt. Der Schaffhauser Triathlon, eine der ältesten Schweizer Triathlonveranstaltungen, ist ein Breitensportanlass mit einem speziellen Ambiente. Gerade deshalb hat sich die Veranstaltung weit über die Grenzen des Kantons hinaus einen Namen geschaffen. Der Schaffhauser Triathlon ist ein Stück Schaffhauser Kultur geworden, der auch von «Nicht-Schaffhausern» gerne besucht wird.

So war auch unser Vielstarter Reto Schawalder über die Kurzdistanz (1.2 km Schwimmen / 31,5 km Rad / 7,8 km Laufen) mit am Start. Diesmal reichte es für den letztjährigen Doppel-Weltmeister zu Platz 2 in seiner Alterklasse. Dennoch zeigte sich Reto Schawalder mit dem Ergebniss zufrieden: “Ich war trotzdem zufrieden. Noch 2 Rennen für diese Saison. Meine Beine sind froh, wenn sie dann etwas kürzer tretten können :-)

Platz 7 in Regensburg – Ironman Hawaii in diesem Jahr leider ohne mich

Nach einem etwas holprigen Saisonstart hätte die zweite Saisonhälfte wieder sehr gut werden können. Meine Formkurve stieg stetig an. In Regensburg wollte ich daher ganz vorne dabei sein. Nur haben mir in der Vorbereitung darauf immer wieder kleinere Verletzungen und auch eine Magenschleimhautentzündung vor drei Wochen einen Streich gespielt. Ich dachte es sei alles ausgestanden, doch im Rennen wurde ich eines Besseren belehrt.

... auf der Radstrecke

Bei Dauerregen erwischte ich zunächst einen für mich guten Start im Guggenberger See. Mit 53:48 kam ich als 19. aus dem Wasser und machte mich gleich auf die Verfolgung der Führenden. Auf der ersten Radrunde (90 km) machte ich schon 1 bis 2 Minuten auf die Spitze gut und holte dabei die erste Verfolgergruppe ein. Hier hatte ich allerdings schon Probleme meine Nahrung bei mir zu behalten. Alles was ich schluckte kam nach einigen Minuten wieder hoch. Vermutlich lag das noch an der vor drei Wochen eingefangenen Magenschleimhautentzündung. Somit konnte ich keine Nährstoffe mehr aufnehmen und nach 100 km war der “Tank” einfach leer. Die Gruppe konnte ich dann nicht mehr halten, weshalb ich dann in der 2. Runde bei heftigem Regen und Wind ganz auf mich allein gestellt war. Allein auf der 2. Radrunde verlor noch 11 Minuten auf diese Gruppe, die ich zuvor eigentlich locker dominiert habe. Mit Ausnahme von Niels Goerke war keiner in der Lage auch nur einen Meter voraus zu fahren.

Ziemlich ausgelaugt und demotiviert kam ich dann doch noch nach knapp unter 5 Stunden auf dem Rad in der zweiten Wechselzone an. Die Lust noch los zu laufen war gleich Null! Ich entschied mich für das andere und zog mir gemächlich die Socken über die abgefrorenen Beine während mich der Moderator von Sport1 interviewte. Ich antwortete ihm, dass ich wohl nicht lange laufen werde da mir im Barfußlauf durch die Wechselzone schon die Wade schmerzte und ich damit rechnete, dass sich mein Magenproblem verschlimmern könnte. Nach einem also für mich ungewöhnlich langen zweiten Wechsel machte ich mich doch noch auf den Weg um zu sehen was passieren wird.

... Zieleinlauf beim Ironman Regensburg

Ich entschied mich dazu die erste von vier Laufrunden erstmal locker anzugehen, damit die Wade nicht überstrapaziert wird und sich mein Magen eventuell erholen konnte. Zu meinem Erstaunen war dem auch so. Das Tempo lag ca. bei einem Schnitt um die 4:10-4:15/km, was sich allerdings sehr locker anfühlte. Die Wade war gar nicht zu spüren und der Magen erholte sich auch. In der zweiten Runde riskierte ich mehr und erhöhte das Tempo. Ich lief nun fast jeden Kilometer deutlich unter 4 min. Es lief gut und machte sogar wieder Spaß. Meine Freundin, meine Familie und Freunde an der Strecke sowie das euphorische Regensburger Publikum motivierten mich auch sehr. Dann riskierte ich alles und rannte was die Beine hergaben. Kurz nach dem Halbmarathon war es dann allerdings vorbei, die Wadenverletzung war wieder zu spüren und schmerzte bei höherem Tempo. Ich musste sofort rausnehmen. In lockerem Tempo zwischen 4:30 und 5:00 pro km war der Schmerz erträglich. Ich wollte dann aber unbedingt finishen, und im Nachhinein bin ich auch sehr froh darüber. Aus einem beendeten aber schlechten Rennen kann man trotzdem positive Schlüsse ziehen, aus einem Abgebrochenen hingegen niemals!

3:10 Stunden für den Marathon und eine Gesamtzeit von 9:06 Stunden brachten mich dann auf den 7. Rang bei den Profis. Dafür sammelte ich noch 520 Hawaiipunkte, welche mich auf den 68. Platz brachten. Die Top 50 kommen aber nur zum Ironman nach Hawaii. Somit findet dieses Rennen erstmals nach 5 Jahren ohne mich statt, was mir sehr weh tun wird. Aber ich bin sehr guter Dinge, dass es in der nächsten Saison wieder besser läuft. Meine Verletzung ist nichts langwieriges und müsste nach ein paar Wochen Laufpause und guter Regeneration ausgestanden sein. Ich werde mir in den nächsten Wochen dies Saison zusammen mit meinen Trainern gründlich analysieren und einen vernünftigen Wettkampfplan für die Saison 2012 aufstellen. Ich freue mich jetzt schon auf eine erfolgreiche Saison 2012!

Sportliche Grüße

Christian Brader

Die Schweizer Delegation kehrt mit 6 Medaillen vom European Youth Olympic Festival (EYOF) zurück

EYOF 2011

Anfang August kehrte die Schweizer Delegation mit sechs Medaillen vom European Youth Olympic Festival (EYOF) heim. 65 Schweizer Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten kämpten beim 11. European Youth Olympic Summer Festival (EYOF) vom 24. bis 29. Juli 2011 in Trabzon (Türkei) um Medaillen und Platzierungen. Die Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten sind zwischen 13 und 17 Jahre alt und traten in den sieben Sportarten Handball, Judo, Kunstturnen, Leichtathletik, Rad, Schwimmen und Tennis gegen Teilnehmende aus 49 weiteren Nationen aus Europa an.

Alle Athletinnen und Athleten der Schweizer EYOF-Delegation wurden vor der Abreise nach Trabzon mit den SIGVARIS Performance Sport-Kompressionsstrümpfen ausgestattet.

Loïc Gasch während seines Hochsprung-Wettbewerbs

Nach Anzahl der Medaillen belegt die Schweiz Rang 18 unter den 49 teilnehmenden Nationen – die Zielsetzung von Swiss Olympic war Rang 20 im Nationenranking. Neben den sechs Medaillen holte die Schweiz 18 weitere Top-Platzierungen unter den besten 8.
Delegationsleiterin Isabelle Bossi zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Abschneiden der Schweizer in der Türkei: «Viele Athletinnen und Athleten haben hervorragende Wettkämpfe gezeigt und – teilweise mit persönlichen Rekorden – das Maximum herausgeholt.»
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Auch der Leichtathlet Loïc Gasch überzeugte im Hochsprung-Wettberwerb mit Platz 7. Bei seinem Wettkampf trug er die SIGVARIS Sport-Kompressionsstrümfe (siehe Foto)

Loïc Gasch: «Die Kompressionsstrümpfe von Sigvaris haben mir bei der Regeneration geholfen. Sie fühlten sich gut an.»

 

Podestplatz beim GLACIER 3000 RUN für Angela Haldimann-Riedo

“Vom mondänen Gstaad zum Skiparadies Glacier 3000/ Les Diablerets.” So liest sich die Headline eines Berglaufspektakels der Extraklasse. Dahinter verbergen sich allerdings 26 äußerst anspruchsvolle Laufkilometer mit 1900 Höhenmetern. Das wäre an sich noch nichts außergewöhnliches, wenn nicht nahezu die gesamte Höhendifferenz auf elf Kilometern überwunden werden müsste.

Ach bei der 4. Auflage des Glacier 3000 Run gab es wieder grossartige Sieger und Siegerinnen. Erneut gelang es Martin Cox, das starke besetzte Läuferfeld zu dominieren. Bei wechselhaftem Wetter traf der Brite In 2:22.40 als Erster bei der Bergstation auf dem Gletscher ein. Die Plätze 2 und 3 belegten der Deutsche Helmut Schiessl und Stephan Wenk aus der Schweiz.

Mit neuem Streckenrekord (2:44.05) brillierte bei den Frauen die Vorjahressiegerin Daniela Gassmann Bahr, gefolgt von Susanne Habegger auf Rang 2 und Angela Haldimann-Riedo auf Rang 3.

GLACIER 3000 RUN - 26 Kilometer und 2015 Höhenmeter

Mit meinem ersten Wettkampf von über 2 Stunden Dauer (2:53’28) bin ich mehr als zufrieden- gleich einen Podestplatz (3.) und in der Kategorie W20 sogar der 1. Rang.
Nach diesem geglückten Experiment steht nun am 20. August die Extrem-Berglauf-Europameisterschaft am Inferno Halbmarathon (Lauterbrunnen-Schilthorn) an, bevor am 10. September der Jungfrau Marathon folgt.

Auch bei diesem Rennen habe ich wieder die SIGVARIS Performance Socks getragen – mit diesen Kurzen Kompressions-Socken hat SIGVARIS für mich genau das richtige Produkt auf den Markt gebracht. Meine “Problemzone” ist nähmlich genau der Knöchelbereich. Gleich nach dem Rennen kommen die “langen” Performance Sportkompressions-Strümpfe zum Einsatz. Dieses System hat sich für mich bewährt.

Mit 579 Meldungen konnte das Organisationsteam nicht nur einen neuen Teilnehmer-Rekord vermelden, sondern “auch eine neue Qualität im Starterfeld”, wie OK-Präsident Bernhard Tschannen mit berechtigtem Stolz formulierte. Am Gstaad Kids Run im Dorfzentrum von Gstaad nahmen 130 Kinder teil.

Angela Haldimann

Rückkehr ins Wettkampfgeschehen: Beim Triple Ironman in Lenshahn wollte sich Marcel Knaus zurückmelden

Vom 28.-31. Juli 2011 fand in Lensahn/GER der Triple IM IUTA Worldcup statt. Die Distanzen betrugen 11.4 km Schwimmen, 540 km Radfahren und 126 km Laufen.
Nach seinem Trainingsunfall (Sturz mit dem Mountainbike) Ende Mai 2011, bei dem sich Marcel Knaus zwei Handbrüche sowie eine Schultergelenks- sprengung, gerissene Schulterbänder und Sehnenverletzungen zuzog, wollte er sich nun im Wettkampfgeschehen zurückmelden. Ihm war klar, dass er bei der Teilnahme am Triple Ironman in Lensahn nicht um die Spitzenränge ‚mitreden‘ könne. Zu groß waren das Verletzungs-Handicap sowie der Trainingsrückstand. Dennoch erhoffte er sich einige wichtige Punkte für die IUTA-Worldcup-Gesamtwertung.

Rükkehr ins Wettkampfgeschehen: Beim Triple Ironman in Lenshahn/GER wollte sich Marcel Knaus zurückmelden

Das Schwimmen ging bis ca. km 7-8 sehr gut. Die Schulter schmerzte kaum und auch die Hände machten keinerlei Probleme. Die letzten Kilometer im Wasser waren dann aber plötzlich von starken Schulterschmerzen geprägt. Ich versuchte die Schmerzen zu ignorieren und wegzustecken. Als ich nach ca. 3h35min aus dem Wasser stieg, war ich sehr zufrieden und zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Wettkampfes. Ich ging davon aus, dass mich die Schmerzen in der Schulter beim Radfahren nicht allzu fest behindern würden. Die ersten 300 km auf dem Rad gingen dann trotz Schmerzen recht gut. Ich konnte mehr oder weniger in der Aeroposition fahren. Ich konnte mich auf Rang 3 vorfahren. Am Schützenplatz waren die Holpermatten für die Zeitmessung gelegt. Das Überfahren dieser Zeitmessmatten war für meine Hände nicht sehr angenehm. Danach war es mir kaum noch möglich in der Aeroposition zu fahren – die Schmerzen wurden einfach immer stärker. Ab ca. 300 km musste ich mehrheitlich am Oberlenker halten. Nach rund 440 km entschloss ich mich zu einer Pause. Ich entschloss mich, denn Wettkampf nach rund 19 Stunden zu beenden. 

Ich bereue den Entscheid am Triple Ironman in Lenshahn teilzunehmen nicht und bin überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war. Es war ein Geschenk, rund acht Wochen nach meinem Unfall bereits wieder an einem Triple Ironman teilnehmen zu dürfen!

Auf der Radstrecke hatten wir sehr viel Seitenwind. Es war schwierig zu fahren. Aber die Radstrecke taugte mir und ich denke, dass ich auf dieser Strecke recht gut zurecht komme.

Es war gut, dass ich in Lensahn teilgenommen habe. Ich konnte einige wichtige Erkenntnisse gewinnen und mir ein Bild für einen möglichen weiteren Start machen. 
So wie es aussieht, werde ich heuer keine Wettkämpfe mehr bestreiten. Ich werde die Schulter richtig ausheilen lassen. Am 10.08.2011 muss ich an der linken Hand die Drähte entfernen lassen. Die Platte in der rechten Hand bleibt vorerst noch drin.

Kurzer Wettkampf-Rückblick 2011:

Februar 2011:   Platz 4 beim Double Ironmon Lanzarote
                          (7.6 Swim / 360 Rad / 84 km Run)
März 2011:        Platz 1 beim Double Ironman Florida
                          (7.6 Swim / 360 Rad / 84 km Run)
                           => Übernahme der IUTA-Gesamtweltcup-Führung

In der Vorbereitung zur Double Ironman-WM in Neulengbach/AUT stürzte Marcel Knaus im Training mit dem Mountainbike. Dabei zog er sich zwei Handbrüche sowie eine Schultergelenkssprengung, gerissene Schulterbänder und Sehnenverletzungen zu.

Wir wünschen Marcel Knaus auch weiterhin alles Gute für die Genesung. Wir sind überzeugt, dass er im nächsten Jahr gestärkt ins Wettkampfgeschehen zurück kehren wird.

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