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Podestplatz beim GLACIER 3000 RUN für Angela Haldimann-Riedo

“Vom mondänen Gstaad zum Skiparadies Glacier 3000/ Les Diablerets.” So liest sich die Headline eines Berglaufspektakels der Extraklasse. Dahinter verbergen sich allerdings 26 äußerst anspruchsvolle Laufkilometer mit 1900 Höhenmetern. Das wäre an sich noch nichts außergewöhnliches, wenn nicht nahezu die gesamte Höhendifferenz auf elf Kilometern überwunden werden müsste.

Ach bei der 4. Auflage des Glacier 3000 Run gab es wieder grossartige Sieger und Siegerinnen. Erneut gelang es Martin Cox, das starke besetzte Läuferfeld zu dominieren. Bei wechselhaftem Wetter traf der Brite In 2:22.40 als Erster bei der Bergstation auf dem Gletscher ein. Die Plätze 2 und 3 belegten der Deutsche Helmut Schiessl und Stephan Wenk aus der Schweiz.

Mit neuem Streckenrekord (2:44.05) brillierte bei den Frauen die Vorjahressiegerin Daniela Gassmann Bahr, gefolgt von Susanne Habegger auf Rang 2 und Angela Haldimann-Riedo auf Rang 3.

GLACIER 3000 RUN - 26 Kilometer und 2015 Höhenmeter

Mit meinem ersten Wettkampf von über 2 Stunden Dauer (2:53’28) bin ich mehr als zufrieden- gleich einen Podestplatz (3.) und in der Kategorie W20 sogar der 1. Rang.
Nach diesem geglückten Experiment steht nun am 20. August die Extrem-Berglauf-Europameisterschaft am Inferno Halbmarathon (Lauterbrunnen-Schilthorn) an, bevor am 10. September der Jungfrau Marathon folgt.

Auch bei diesem Rennen habe ich wieder die SIGVARIS Performance Socks getragen – mit diesen Kurzen Kompressions-Socken hat SIGVARIS für mich genau das richtige Produkt auf den Markt gebracht. Meine “Problemzone” ist nähmlich genau der Knöchelbereich. Gleich nach dem Rennen kommen die “langen” Performance Sportkompressions-Strümpfe zum Einsatz. Dieses System hat sich für mich bewährt.

Mit 579 Meldungen konnte das Organisationsteam nicht nur einen neuen Teilnehmer-Rekord vermelden, sondern “auch eine neue Qualität im Starterfeld”, wie OK-Präsident Bernhard Tschannen mit berechtigtem Stolz formulierte. Am Gstaad Kids Run im Dorfzentrum von Gstaad nahmen 130 Kinder teil.

Angela Haldimann

“Ist er zu lang, bist du zu schwach!”

Lukas Hofer wiederholt seinen Sieg beim TIEFROSCHTN X-trem 2011

In der vergangenen Saison konnte sich der italienischen Biathlet Lukas Hofer in die Weltspitze laufen und krönte seine herausragenden Weltcupergebnisse sogar mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Massenstartrennen bei den Weltmeisterschaften im sibirischen Khanty-Mansiysk. Doch da Wintersportler ja bekanntlich im Sommer gemacht werden, stehen für Lukas Hofer schon jetzt diverse Wettkämpfe und Leistungstests auf dem Trainingsplan. Während seine Mannschaftkollegen mit dem Auto ins Trainingslager anreisen, fuhr der 21-jährige Ausdauerathlet zu einem Trainingslager der italienischen Nationalmannschaft in Bormio Anfang Juli mit dem Rennrad – dies sind immerhin 250km aus seiner südtiroler Heimat.

Gipelstürmer: Lukas Hofer und sein Teamkollege auf dem Weg zum Sieg

Aber das ist noch längst nicht alles was Lukas Hofer in seiner Winter- vorbereitung auf die neue Biathlonsaison 2011/2012 auf dem Trainingsplan hat. Da Wettkämpfe ja das beste Training sind, bestreitet er unter anderem auch Extrembergläufe. Einer dieser Bergläufe stand am 16. Juli mit dem Tiefroschtn X-trem 2011 auf dem Program, welchen er gemeinsam mit seinem Laufpartner Martin Obexer vom Telmekom Berglaufteam bereits zum 2ten Mal gewinnen konnte.

Bereits zum 2ten Mal konnte Lukas Hofer den Tiefrosschtn X-trem gewinnen

Unter dem Motto “Ist er zu lang, bist du zu schwach!” geht es beim Tiefroschtn X-trem auf einer Streckenlänge von 23 Kilometern vom Nevestausee hinauf auf 2.312 m zur Tiefrastenhütte. Dazwischen liegen für alle Läufer und Läuferinnen ingesamt 1.580 Höhenmeter. Gestartet wird in Zweier-Teams, wobei beide Läufer gleichzeitig die Kontrollpunkte und das Ziel erreichen müssen.

 

Lukas Hofer konnte damit seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholen und siegte gemeinsam mit seinem Teamkollegen in einer Endzeit von 2:20:03 Stunden. 

Alle Ergebnisse vom 8. Tiefroschtn X-trem 2010 findet ihr hier

SIGVARIS Sports gratuliert Lukas Hofer zum erneuten Sieg beim Tiefroschtn X-trem. Wir wünsch Ihm weiterhin eine gute und vorallem gesunde Vorbereitung auf die neue Biathlonsaison 2011/2012.

Reto Schawalder holt Sieg beim ersten 5150-Triathlon in Zürich

Reto Schawalder holt den Altersklassensieg beim ersten 5150-Bewerb in Zürich. “Ich bin froh, dass ich in zürich starten konnte. Erst am Donnerstag habe ich mich entschieden an den Start zu gehen, denn meine Oberschenkelzerrung war recht hartnäckig. Das es nun zu einem weiteren Sieg gereicht hat, freut mich natürlich besonders.” In einer Zeit von 2:08;26 gewann der Doppel-Weltmeister den erstmals ausgetragenen 5150-Bewerb (Zurich Triathlon, powered by ewz) auf der Züricher Landiwiese. Nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen setzt sich Schawalder mit deutlichem Vorsprung gegen seinen Landsmann Werner Trachsel (2:20;21) und den Deutschen Hermann Scheiring (2:20;33) an die Spitze.

Insgesamt sind über 3000 Athleten aus 35 Nationen am Zurich Triathlon und am Schweizer Firmen-Triathlon, beide powered by ewz über die Spint- und 5150 Distanz am Start.

Schwimmen Zürich 5150

Siegerehrung Zürich 5150

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schweizer Damen-Berglaufteam läuft zu EM-Bronze

Hans-Jörg Wirz, der Schweizer Präsident des Europäischen Leichtathletik-Verbandes, hatte bei den Berglauf-Europameisterschaften in Bursa (TUR) gleich doppelten Grund zur Freude. Er freute sich natürlich besonders über den erneuten Triumph seiner Landsfrau Martina Strähl und genoss die Siegerehrung mit der Schweizer Nationalhymne. Die 24-Jährige musste sich über 8,5 km und 865 Höhenmeter lange Zeit der Skilanglauf-Olympiadritten Antonella Confortola (Italien) erwehren, die vor allem in den steilen Bergaufpassagen immer wieder zur grundschnelleren Schweizerin auflaufen konnte. Im Ziel lag Confortola 25 Sekunden zurück und lief zu Silber vor der Slowenin Lucija Krkoc und der Weltmeisterin Valentina Belotti.
In dem sehr stark besetzten Damenfeld lief Angela Haldimann-Riedo auf einen beachtlichen 29. Rang.

Das Schweizer Bronze-Team mit Angela Haldimann-Riedo (links)

Mit ihren starken Einzelleistungen lief das Schweizer Damen-Team in der Mannschaftswertung mit 38 Zählern zu Bronze. Komplettiert wurde das Team noch durch Bernadette Meier-Brändle.
Aber bei den Teams bleibt Italien das Maß der Dinge.  Seit der Einführung von Berglauf-Europameisterschaften dominieren die italienischen Männer diese Wertung. Beim zehnten Sieg lagen sie mit 12 Punkten klar vor Gastgeber Türkei (34) und Portugal (36). Bei den Frauen siegte ebenfalls Italien - mit 6 Punkten Vorsprung wurde Russland (28) auf Platz zwei verwiesen.

SIGVARIS Sports gratuliert Angela Haldimann-Riedo und dem kompletten Schweizer Berglaufteam zu den tollen Leistungen bei den Berglauf-Europameisterschaften im türkischen Bursa.

Race report from the first race in the inaugural Scott X-tri Series

the top 3 of the race with Graham on second place

Last weekend was the first race in the inaugural Scott X-tri Series. The Mud and Mayhem triathlon was held at Delapre Abbey in Northampton in blustery but dry conditions and racing was fierce. The swim was a 1 lap river swim and the first two men out of the water, Doug Hall and Colin Dixon, quickly set the pace on the 3 lap, fast mountain bike course. In the women’s race, Jacqui Slack had a great swim, exiting with Hall and Dixon and lead from gun to tape, showing she is in excellent form ahead of Xterra Sardinia next weekend. The pairing of Hall and Dixon held the lead for much of the bike whilst Graham Wadsworth and Sam Gardner were making their way up through the field. However, it was mountain bike specialist Hamish Batchelor that put in the fastest bike split of the day and passed the two leaders going onto the final bike lap. Batchelor made light work of the super fast single track and leg burning grassy sections to come into T2 with a 1 minute 43 lead over the chasing pair of Hall and Dixon, with Wadsworth another 24 seconds back in 4th. Batchelor held a solid pace around the flat and fast run course to take the win in 1.47.31. Wadsworth clocked the joint fastest run split of the day (along with Harry Coates who finished in 5th) to reel in Hall and Dixon for 2nd place, 37 seconds down on Batchelor. Dixon broke away from Hall on the final lap of the run to take 3rd, 49 seconds back. The racing remained extremely competitive with only 2 minutes separating the top 6 men so the next race at Conniston on the 19th June will no doubt be hotly contested. 

I was pleased with second place, especially in the first race of the season but think a first place is definitely possible.

After this first major race of the season it feels like I have certainly improved my running over the winter and I believe the Sigvaris socks have been a major factor in enabling me to make my run training more consistent and harder. The first European Xterra of the season on Sunday in Sardinia will be a much bigger test that I’m really looking forward to. 

Thanks,

Graham

Rennbericht vom Ironman St.George in Utah/USA

Christian Brader beim IRONMAN St. George in Utah/ USA

Es ist wie verhext – in St. George komme ich einfach nicht über den 8. Platz hinaus. Wie im letzten Jahr bekam ich die 8 als Startnummer und beendete das Rennen auch auf dieser Position. In 9:08 h war ich bei sehr heißen Temperaturen aber einige Minuten schneller als 2010 und damit am Ende auch zufrieden. Die Temperaturen waren früh morgens schon sehr warm, da kamen die 16 Grad Wassertemperatur des Sand Hollow Reservoirs gerade recht. Mit dem Neo war das Wasser sehr angenehm. Als 15. Profi wechselte ich nach ca. 57 min aufs Rad. Dort lief es zunächst ganz gut und ich arbeitete mich nach knapp der Hälfte der Radstrecke auf den 8. Platz vor. Doch dann bin ich “hoch gegangen”. In der 2. Runde der Radstrecke ging fast nichts mehr. Die Schläge der schlechten Straße waren schier unerträglich und demotivierend. Die Temperaturen lagen zu diesem Zeitpunkt bereits jenseits der 30 Grad und es stand noch der schwerste Marathon im Ironman-Circus auf dem Programm. Als 11. wechselte ich nach 5:02 h auf dem Rad in die Laufschuhe und schleppte mich zunächst den ersten langen Anstieg hoch. Danach lief es immer besser und ich fand einen guten Rhythmus. Die Hitze machte mir aber ganz schön zu schaffen. Immerhin lief ich einen recht guten Marathon in 3:05 h, der mich wieder auf den 8. Platz beförderte, mit dem es noch fast 1000 Punkte für die Hawaiiquali gab und ein wenig Preisgeld.

Jetzt freu ich mich auf die Hauptsaison in der Heimat und auf einige tolle Rennen dort. Ich bin mir sicher im Sommer wieder meine Höchstform zu erreichen. Am Dienstag geht es dann wieder nach Hause!

Schöne Grüße noch aus der Wüste von Utah!

Euer Christian Brader

Ironman 70.3 California

Christian Brader vor dem Start zum Ironman 70.3 California

Meinen Erwartungen entsprechend verlief am vergangenen Samstag mein Saisoneröffnungsrennen beim Ironman 70.3 California in Oceanside. Mit Platz 26 im hochkarätig besetzten Profifeld und einer starken Laufleistung konnte ich am Ende doch zu frieden sein.
Nach einem harten Winter zu Hause und “nur” einem zweiwöchigen Radtrainingslager auf Fuerteventura, hatte ich nicht die optimalsten Bedingungen mich auf dem Rad für dieses Rennen vor zu bereiten. Besonders die Gewöhnung an das neue Scott Plasma 3 kam etwas zu kurz. Viel mehr Wert legte ich stattdessen auf das Schwimmen und gezieltes Krafttraining. Der Ironman 70.3 California und der Ironman 70.3 Texas kommende Woche sollen eine kleine Standortbestimmung und zugleich Trainingseinheit für die Vorbereitung auf den Ironman St. George in Utah am 7. Mai sein.
Mein Fazit für den Ironman California lautet allerdings: Es gibt noch viel zu verbessern! Nichts anderes habe ich allerdings erwartet. Zumindest befinde ich mich schon mal in keiner Frühform! :)

Noch in der Dämmerung um 6.40 Uhr viel der Startschuss im Hafenbecken von Oceanside. Vielleicht wurden wir auch wegen der Dunkelheit erst fünf Minuten vor dem Start ins rund 16°C kalte, aber mit Neoprenanzug angenehme Wasser entlassen. Das machte ein Einschwimmen so gut wie unmöglich. Die Orientierung wurde dadurch auch nicht einfacher, denn erst am Wendepunkt der 1,9 km langen Schwimmstrecke war ein rotes Blinklicht zu erkennen, auf das wohl jeder im eigenen Kurs zu steuerte in der Hoffnung die kürzeste Linie zu finden. Ich lies es nach schnellem Anschwimmen, dann etwas ruhiger angehen um meinen Rhythmus zu finden, vielleicht etwas zu ruhig, denn der Rückstand nach dem Schwimmen war doch erheblich.

Christian Brader auf der Laufstrecke

Das Radfahren verlief so wie ich erwartet habe. Die Kraft in den Beinen fehlt noch, die Ausdauer war aber da. Je länger das Rennen dauerte, desto besser kam ich in meinen Rhythmus, doch da stand ich dann auch schon wieder in der Wechselzone zum Laufen. Diese 90 km werte ich als gute Tempoeinheit im Hinblick auf den Ironman St. George am 7. Mai.

Beim Laufen wusste ich allerdings schon, dass ich in ganz guter Verfassung bin und wollte dann auch austesten was so möglich ist. Ich lief ohne Uhr und nur nach Gefühl und wollte so konstant und schnell wie möglich laufen. Das ist mir ganz gut gelungen. Nach 2-3 km fand ich einen guten Rhythmus und lief Diesen bis zum Ende durch. Auf den letzen 5 km konnte ich sogar noch zu legen und lief einen meiner schnellstens Halbmarathons überhaupt in 1:15:38 h, was mir sogar relativ leicht viel. Das überrascht mich sogar ein wenig, konnte ich im Januar und Februar wegen einer Verletzung fast gar nicht laufen.

Am Ende landetet ich in 4:19:26 h auf dem 26. Platz.
Schwimmen 1,9km: 0:29:15 h

Rad 90 km: 2:30:26 h
Lauf 21,1 km: 1:15:38 h

Wie anfangs schon erwähnt bin ich insgesamt ganz zu frieden. Mit einem Top 30 Ergebnis so früh für mich in der Saison bei solch einem Rennen habe ich nur im besten Fall gerechnet. Und dabei war meine stärkste Waffe, das Radfahren, noch nicht aktiviert. Dies will ich im nächsten Rennen beim Ironman 70.3 Texas auf Galveston Island südlich von Houston ändern. Danach geht es zur speziellen Vorbereitung auf den Ironman Utah direkt nach St. George. Dort soll meine Form dann auf einem ersten Höhepunkt sein.

Schöne Grüße aus Oceanside,
Christian Brader

Sieg beim Halbmarathonklassiker in Kandel!

Jens Ziganke bei seinem Sieglauf

Jens Ziganke bei seinem Sieglauf

In Kandel wagte ich mich nun zum zweiten Mal in meinem Leben an die Halbmarathondistanz. Hierbei hatte ich mir zwei große Ziele gesetzt. Zum Einen wollte ich um einen Podiumsplatz kämpfen und zum Anderen eine neue Bestzeit, die möglichst unter der Schallmauer von 70min liegt, aufstellen. Vom Start weg setzte ich mich mit einigen Läufern an die Spitze und sorgte für das Tempo. Dabei legten wir die ersten 1000 m in ungefähr 3:18 min zurück. Ich fühlte mich gut und wollte somit das Tempo weiter halten. Die anderen Läufer gaben mir aber zu erkennen, dass sie dieses Tempo nicht mitlaufen möchten und eher bei den 3;20er Abschnitten bleiben wollten. Somit zog ich ab dem zweiten Kilometer weg und vergrößerte meinen Vorsprung kontinuierlich. Die 10km-Marke passierte ich dann bei 32:55 min. Somit lief erst einmal alles nach Plan. Ich fühlte mich locker und nach meinen Empfindungen hätte ich ewig so weiter laufen können. Doch irgendwie kam ich auf dem Rückweg (Wendepunkt bei ca. 12,5 km) ein wenig aus dem Rhythmus und meine Kilometerabschnitte wurden kontinuierlich langsamer. Zwar vergrößerte sich bzw. blieb der Abstand zu meinen Verfolgern gleich, jedoch rückte die Endzeit (unter 70 min) immer weiter weg. Am Ende reichte es dann mit 70:37 min (1:10,37 h) leider zu keiner neuen Bestzeit. Trotzdem kann ich mit der Zeit mehr als zufrieden sein, da ich das komplette Rennen alleine gegen mich selbst gerannt bin. Außerdem konnte ich das Rennen dann mit fast 1 ½ Minuten Vorsprung vor dem Zweitplazierten für mich entscheiden. Mit diesem Rennen beendete ich nun meine erfolgreiche Wintersaison. Alle Wettkämpfe sowohl auf der Straße, als auch im Gelände bestritt ich mit den Sigvaris Kompressionsstrümpfen.

Jens Ziganke

Marcel Knaus gewinnt Double Ironman in Tampa / Florida

Am 4./5. März 2011 fand in Tampa / Florida ein Double Ironman (7.6 km Swim /360 km Rad / 84.4 km Run) statt. Der in Liechtenstein wohnhafte Schweizer Marcel Knaus gewann den Ultratriathlon mit ca. 1 Stunde Vorsprung auf den Tschechen Kamil Sultan. Marcel Knaus übernahm gleichzeitig auch die Führung im IUTA-Gesamtweltcup.

Nur vier Wochen nach seinem 4. Platz beim Double Ironman auf Lanzarote startete Marcel Knaus beim Double Iron in Tampa / Florida. Das Rennen fand am 4./5. März 2011 statt. Insgesamt waren rund 24 Athleten aus 7 Nationen am Start. Nach rund 22 Stunden und 40 Minuten konnte Marcel Knaus als erster die Ziellinie überqueren.


Bericht von Marcel Knaus

Vorbereitung

Anlässlich des Doubles Ironman von Lanzarote / Spanien anfangs Februar (4. Platz) habe ich mir eine schmerzhafte Muskelverhärtung im Hüftbereich zugezogen. Aufgrund dieser Verletzung schien ein Start beim Double Iron in Tampa / Florida anfangs März 2011 nicht realisierbar. Unmittelbar nach der Rückkehr aus Lanzarote / Spanien begab ich mich bei meinem Physiotherapeuten in Behandlung. Rund 10 Tage vor dem Double Ironman in Tampa / Florida schien ein Start doch noch möglich. Die Schmerzen klangen langsam ab und ich konnte wieder lockere Trainingseinheiten (Schwimmen/Radfahren/Laufen) absolvieren. Eine Woche vor dem Rennstart war ich überzeugt, dass ich am Start des Double Ironman in Tampa / Florida sein werden.

Marcel Knaus beim DOUBLE IRONMAN in Tampa/USA

Aufgrund der nicht optimalen Vorbereitung sowie der kurzen Regenerationszeit (4 Wochen zwischen dem Double Ironman in Lanzarote und dem Double Iron in Tampa) war ich doch sehr verunsichert bezüglich dem Einsatz in den USA. Renntag Double Ironman

Renntag Double Ironman
 
Schwimmen (7.6 km) :
Geschwommen wurde in einem 50 Meter Pool. Jeder Athlet hatte 152 Pool-Längen zu absolvieren. Nach 2h08 Min. stieg ich als vierter mit ca. 5 Minuten Rückstand auf die Spitze aus dem Wasser.

Radfahren (360 km):
Die Raddistanz von 360 km fand in einem öffentlichen und für den motorisierten Verkehr gesperrten Park statt. Die Strecke war flach. Aufgrund des heftigen und andauernden Gegenwindes war es aber keine leichte Sache auf dem Rad. Ich konnte meine Radstärke voll ausspielen und wechselte nach dem Radfahren als Erster auf die abschliessende Laufstrecke. Den ca. 5 Min. Rückstand aus dem Schwimmen habe ich auf dem Rad in einen ca. 60 Minuten Vorsprung umgewandelt. Mein Radsplit betrug ca. 11 Stunden.

Marcel Knaus beim DOUBLE IRONMAN in Tampa/USA

Run (84.4km):
Nach 7.6 km Schwimmen und den 360 km Radfahren war noch die letzte und oft härteste Disziplin, das Laufen / Run, über 84. km zu absolvieren. Mit dem Wissen, dass ich mit ca. 60 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten loslaufen konnte, ging es auf die Laufstrecke. Die Laufstrecke fand im selben Park wie das Radfahren statt und bestand aus ca. 30 Runden à ca. 2.8 km Länge. Ich war mit bewusst, dass auf dem abschliessenden Doppel-Marathon sehr viel Zeit verloren-, aber auch gewonnen werden kann. Von Beginn weg konnte ich eine relativ hohe Pace laufen. Die erste Hälfte (ca. 42 km) rannte ich unter vier Stunden. Der Zweit- und Drittklassierte konnten zu diesem Zeitpunkt keinen Widerstand leisten und so konnte ich die abschliessenden ca. 42 km kontrolliert ins Ziel laufen. Nach rund 22 Stunden und 40 Minuten überquerte ich als Erste die Ziellinie. Dies bedeutete den Sieg beim Double Ironman von Florida und gleichzeitig auch die Führung im IUTA*-Gesamtweltcup (*International Ultra Triathlon Association).

Ausblick

Am 8.-10. Juni 2011 findet in Neulengbach / Österreich der nächste Double Ironman statt. Dieser Wettkampf ist gleichzeitig die Weltmeisterschaft im Double Ironman sowie auch Teil des IUTA-Weltcup-Kalenders. Mein Hauptaugenmerk gilt der Verteidigung der Führung im IUTA-Gesamtweltcup.

Ich möchte mich bei SIGVARIS Sports für die Unterstützung bedanken!
Marcel Knaus

Wettlauf zum Südpol

Zum 100-jährigen Jubiläum des Rennens zum Südpol zwischen Roald Amundsen und Robert Falcon Scott startet der ORF gemeinsam mit dem ZDF ein spektakuläres Doku-Event: “Herminator” Hermann Maier und Ö3-Mikromann Tom Walek führen das Österreichische Team an, das sich mit Team Deutschland um Extremsportler Joey Kelly und TV-Moderator Markus Lanz ein Wettrennen zum Südpol liefern wird. 400 Kilometer müssen dabei zu Fuß bzw. auf Skiern zurückgelegt werden.

Beide Teams wurden mit je zwei abenteuerlustigen Frauen oder Männern, die weder Kälte, Eis und Schnee noch enorme Strapazen und Gefahren scheuen, komplettiert.
Die 27-jährige Tirolerin Sabrina Grillitsch und der 38-jährige Steirer Alex Serdjukov werden mit dem Duo “Herminator”/Ö3-Mikromann in die Antarktis aufbrechen und den Wettkampf gegen das deutsche Quartett aufnehmen.

Sabrina Grillitsch:

"Wer würde sich schon freiwillig so ein Abenteuer entgehen lassen?"

“Ich kann es kaum erwarten, dass es am Sonntag endlich losgeht”, freut sich Sabrina Grillitsch auf die Herausforderung im ewigen Eis.
“Erst geht es in Richtung Kapstadt, um dort noch unsere Tagesverpflegung einzukaufen und zu portionieren. Dann weiter nach Novo,  wo wir uns beim Aufstieg auf 3000m erstmal akklimatisieren können. Bevor es wir die 400km in Eis und Schnee zum Südpol zurück legen um natürlich vor dem Deutschen Team das Ziel zu erreichen. Dank der Sigvaris Kompressions-Sportstrümpfe hoffe ich auf allzeit lockere Beine.”

Die Tirolerin hat als Soldatin bereits Erfahrung mit Überlebenstrainings in Schnee und Kälte. Als einzige Frau hat sie den Jagdkommandogrundkurs beim österreichischen Bundesheer absolviert, ist Ausbilderin beim Bundesheer und seit zehn Jahren Gebirgssoldatin.

“Ich habe aufgrund meiner beruflichen Laufbahn Erfahrung sammeln können, wie Menschen auf Stress und Belastung reagieren, und vor allem kenne ich meine Grenzen”, zeigt sich Sabrina angesichts der Herausforderungen am Südpol optimistisch. “Wer würde sich schon freiwillig so ein Abenteuer entgehen lassen? Ich freue mich sehr, dass ich es geschafft habe und bei diesem spannenden Abenteuer mit Hermann Maier und Tom Walek dabei sein kann.”

Langlauftraining im tiefverschneiten Livigno

Als Ersatzfrau muß sich natürlich auch Carmen Schindler in Form halten. Durch den aktuellen Wintereinbruch tut Sie dies am liebsten beim Langlauftraining: “Bei der Eröffnung meiner Langlaufsaison im italienischen Livigno haben mir die Strümpfe von Sigvaris nicht nur leichte Beine bescherrt, sondern auch bei -22 Grad noch die Füsse schön warm gehalten.

 


Vielen Dank an SIGVARIS
Sabrina & Carmen

Mehr Infos zum Wettlauf am Südpol findet ihr unter: http://wettlaufzumsuedpol.orf.at/

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