Triathlon EM in Eilat, Israel – Schweizer Doppelsieg

Der Weg der Triathlon-EM-Teilnehmer führte in diesem Jahr nach Eilat, Israel. Die Brüder Reto und Alexander Schawalder feierten einen Schweizer Doppelsieg über die olympische Distanz mit 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.

Reto Schawalder im Ziel

 
Durch einen Sandsturm, der in Eilat wütete, verlängerte sich die Anreise für die beiden Brüder mit ihren Begleiterinnen. Trotz 20 stündiger Reisezeit haben sich die Schweizer Triathleten schnell erholt. Da in der Schweiz die Triathonsaison noch nicht begonnen hatte, war es schwierig eine Einschätzung für das Rennen zu machen. Durch die Siege in den letzten zwei Jahren gehörte Reto zu den Favoriten. Auch Alexander, der als jüngster Jahrgang in der Kategorie startete und im 2010 zum dritten Mal die Silbermedaille holte, zählte zu den Spitzenreitern.
 

Bei angenehmen 20°C Lufttemperatur bewältigten die Athleten die Schwimmstrecke. Alexander hatte immer wieder Orientierungsprobleme im Wasser und stieg mit zwei Minuten Rückstand nach dem einheimischen Zohar Wise und seinem Bruder aus dem Wasser. Reto konnte bereits in der Wechselzone seinen Rückstand wett machen. Sein Bruder nutzte seine Stärke auf dem Fahrrad aus und schloss bei Kilometer 30 auf ihn auf. Die ersten 20 Kilometer mussten die Athleten gegen den starken Wind kämpfen, auf dem Rückweg flogen die Fahrer dann aber mit Hilfe des Rückenwindes mit bis zu 60 km/h über das Autobahnteilstück. Zusammen machten sich Schawalders auf die Laufstrecke, wo Reto seine Laufstärke bestätigen konnte. Nach 2:09:07 und grossem Jubel lief Reto überglücklich über die Ziellinie, gefolgt von seinem Bruder Alexander. Drittplatzierte wurde der Britte Suart Robinson.

Schawalders bei Siegerehrung

Schawalders bei Siegerehrung

Überglücklich feierten die Schweizer ihren Doppelsieg und genossen die Siegerehrung. SIGVARIS gratuliert dem Europa- und Vizeeuropameister zum grossartigen Erfolg.

Biathlon-Fest im Obertoggenburg

Biathlon-Fest im Obertoggenburg: Die besten U16-Athleten der Schweiz duellierten sich auf hohem Niveau und bewiesen im steilen Aufstieg Stehvermögen und dem im Hintergrund stattfindenden Schiessen meist grosse Präzision.

Während sich die Biathlon-Weltelite momentan auf die am 29. Februar beginnenden Weltmeisterschaften vorbereiten, fanden am vergangenen Wochenende die U16-Schweizer-Meisterschaften im Obertoggenburg statt. Organisiert wurden die Meisterschaften vom Schnee Sport Churfirsten Toggenburg (kurz: SSC Toggenburg). Und vor allem die einheimischen die Biathleten des Vereins konnten mit tollen Erfolgen glänzen und holten am Heimanlass drei Medaillen.

Werdenberger & Obertoggenburger

Auf diesem Wege möchten wir den Biathleten vom SSC zu ihren tollen Erfolgen gratulieren!

SIGVARIS Sports Team

Trainingswoche in der Ardèche

Nachdem Patricia in Australien trainierte und Emilie Zuhause mit einer Verletzung kämpfte, reisten wir Mitte Februar zusammen nach Frankreich in die Ardèche um mit unserem neuen Team eine Woche zu trainieren. Das Wetter war sehr kalt am Anfang aber im zweiten Teil waren die Temperaturen doch angenehmer. Neben dem Training standen auch viele andere Dinge auf dem Programm: ein Fotoshooting, diverse Meetings und ein Bikesetup von Specialized um unsere Position auf dem Velo zu optimieren.

Das französische Profiteam GSD-Gestion beim Trainingslager in Ardèche

Dank den Sigvaris Socken blieben unsere Beine aber trotzdem locker. Nach ein paar Tagen Zuhause, freuen wir uns auf das nächste Trainingslager. Mit der Nationalmannschaft werden wir eine Woche in Tenero trainieren. Dies ist die letzte Vorbereitung, bevor unsere Saison mit dem ersten Rennen in Belgien am 4.März startet.

Emilie Aubry & Patricia Schwager

Toller Start ins neue Jahr

Auch in diesem Winter setze ich bei meinen Wettkämpfen wieder überwiegend auf den Crosslauf.
Bereits kurz vor Weihnachten stand mit dem ersten Lauf der oberschwäbischen Crosslaufserie ein erster Test auf dem Wettkampfplan. Hierbei wollte ich nach dem 2.Platz im letzten Jahr zeigen, dass ich dieses Jahr den Gesamtsieg erreichen kann. Auf der Crosslaufstrecke in Bad Waldsee konnte ich mich dann auf der ca. 7,8km langen Strecke am Ende im Schlussspurt durchsetzen. Auf diesen Sieg folgten dann zwei weitere Siege in Birkenhard und Blitzenreute, welche mir den vorzeitigen Sieg bei der diesjährigen Serie einbrachten.

3. Platz bei den Baden-Württembergischen Crosslauf-Meisterschaften

Am vergangenen Wochenende fanden dann die Baden-Württembergischen Crosslaufmeisterschaften statt. Hierbei ging ich auf der Männer-Langstrecke an den Start, welche sich aus 9 Runden á 1000m zusammensetzte. In einem harten Kampf während der ganzen 9 Runden mit dem Marathonspezialist Martin Beckmann konnte ich am Ende die Vizemeisterschaft und den 3. Platz in der Gesamtwertung erlaufen.

Trotz dieser Crosslaufsaison wagte ich einen Ausflug in die Halle. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften ging ich in Frankfurt-Kalbach über die 3000m an den Start. Da ich in diesem Winter jedoch hohe Umfänge absolviere und weniger schnelle Tempoläufe, war es für mich sehr überraschend, dass ich dem hohen Tempo der Spitze gut folgen konnte. Am Ende konnte ich mich mit einer 8,23,65min über eine deutliche Bestzeit und den 3. Platz freuen.

Nun zielt meine Vorbereitung auf die deutschen Crosslaufmeisterschaften, welche am 11.3. in Ohrdruf stattfinden werden.

Bis bald
Euer Jens Ziganke

Vom Doktor zum Extremsportler

Reto Schoch kann einen bemerkenswerter Werdegang vorweisen. Und hat jetzt seine Berufung gefunden: Extremsportler. Nach seinen überlegenen Siegen an den Ultracycling-Rennen Race across the alps (RATA) und Tortour im 2011 stellt er sich nun einer weiteren Herausforderung, die Race Across America (RAAM).

Überglücklich nach dem Rennen - Reto SchochSchon in der Mittelschule musste sich Reto Schoch entscheiden, ob er voll auf Sport setzen oder die klassische Ausbildung absolvieren soll. Um eine fundierte Basis zu schaffen, hat er sich für die schulische Variante entschieden. Nach der Grundschule absolvierte er die Matura und studierte an der ETH Zürich Maschineningenieur. Die Medizinaltechnik lockte ihn dann für das Doktorat an der EPFL (Lausanne) im Bereich Mikro- und Nanosysteme. Noch bevor er das Doktorat erworben hatte, wurde er an das MIT (Massachusetts Institute of Technology) berufen und anschliessend an die Stanford University in Kalifornien.

Der treue Begleiter
Sein Bike war während der gesamten Zeit sein treuer Begleiter. Die Rückreise von in die Schweiz hat er nicht nur im Flugzeug zurückgelegt, ein Teil der Reise hat er auf dem Rad absolviert – im Alleingang. In 24 Tagen legte er die Strecke von der West- bis zur Ostküste zurück, insgesamt 5’700 Kilometern und über 44’000 Höhenmeter.
Ein weiterer Begleiter für die RAAM werden auch seine SIGVARIS Kompressionsstrümpfe sein. „Die Kompressionssocken sind wirklich grossartig. Ich habe jeweils das Gefühl sehr leichte Beine zu haben – äusserst beflügelnd!“, schwärmt Reto Schoch. Seine Berater haben ihm empfohlen, auch während der Regenerationsphase Kompressionsbekleidung zu tragen. „Für mich sind sie sehr wichtig, um die Ansammlung von Lymphe in den Unterbeinen und den Füssen während dem RAAM zu vermeiden.“, erzählt Reto Schoch.

Reto Schoch auf seinem treuen Begleiter

Die Vorbereitungen für sein Unterfangen vom 13. – 22. Juni 2011 laufen bereits auf Hochtouren. Nicht nur harte Trainings stehen auf dem Programm, eine detaillierte Planung ist ein wesentlicher Bestandteil für den Erfolg an einem solchen Rennen.

SIGVARIS Sports wünscht Reto Schoch eine gute Vorbereitung und ein erfolgreiches Rennen.

Immer mit einem Lächeln unterwegs

Gabi Schenkel

Gabi Schenkel am Mountainman 2011

Gabi Schenkel, geboren am 26. Januar 1977, eine Läuferin aus Leidenschaft und immer mit einem Lächeln unterwegs. Mit 7 Jahren begann sie ihre Laufkarriere und „finished“ ihren ersten Lauf (Greifenseelauf – 7km). Viele weitere sollten folgen… Mitte der 90er entdeckte sie dann die Ultras für sich. Premiere war 1996 der K78 am Swiss Alpine Marathon und dann war es um Gabi geschehen.

Nicht nur Gabi’s Lauferfahrung hat sich weiterentwickelt, auch ihre Ausrüstung hat sich in den Jahren gewandelt. Weg von Baumwoll-Shirts und klassischen Turnhosen zur Funktionsbekleidung. Da gehört auch Kompressionsbekleidung dazu und möchte dies mit dem Schönen vereinen. „Die SIGVARIS Sleeves & Socks haben sich als Dauerbrenner meiner Ausrüstung entpuppt. Seither gehören Wadenkrämpfe der Vergangenheit an und ich kann nun umso mehr das Panorama der jeweiligen Strecke mit den Augen fotografieren, die gewonnenen Eindrücke im Herzen ablegen und singend, mit einem lächeln auf dem Gesicht, weitere Kilometer zurücklegen.“

Gabi Schenkel

Tor des Géants 2011

Auch am Tor des Géants, einer der eindrücklichsten und schwierigsten Trails mit 330 Kilometer und 24’000 Höhenmeter, hatte Gabi ihre Sleeves & Socks dabei. In den 90 minütigen Schlafpausen hat sie jeweils die SIGVARIS-Socks angezogen, damit sie auch während der Ruhepause die durchgehende Kompression von den Zehen bis zum Knie aufrechterhalten konnte. Leider musste Gabi nach 186 Kilometern aufgrund einer Bronchitis aufgeben.

Nach der Genesung hatte sie noch unerwartet „Saft“ in den Beinen und hat sich kurzfristig für einen 100 Meilen-Lauf in Arizona angemeldet. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit konnte sie dann auch noch einen „Spirit“-Preis für das tolle Kostüm entgegen nehmen.

 

Gabi Schenkel

Gabi Schenkel gewann den "Spirit"-Preis

Eines der Läufer-Highlights von Gabi in diesem Jahr ist bestimmt der 160 Kilometer lange Western States Endruance Run im Juni 2012. Dies ist einer der ältesten und prestigeträchtigsten Trail-Ultras. Ebenfalls stehen noch der Dolichos Ultra Race (260km), Mountainman Ultra (80km) und der Tor des Géants auf dem Programm von Gabi’s Laufkalender.

Wir wünschen Gabi eine gute Vorbereitung, eine verletzungsfreie Laufsaison und viele wunderschöne Erlebnisse in der Natur.

Radrennfahrerinnen Patricia Schwager & Emilie Aubry neu im SIGVARIS Sports – Team

Wir (Patricia Schwager & Emilie Aubry) schreiben zum ersten Mal im Sigvaris-Blog. Wir fahren Radrennen auf Profi-Niveau. 2012 bestreiten wir unsere Rennen für das französische Profiteam GSD-Gestion und das CH-Nationalteam. Dabei dürfen wir auf die Unterstützung von SIGVARIS Sports zählen. Wir freuen uns, die sehr bequemen und effektiven Performance Compression Stockings vor und nach unserem Training und den Rennen, sowie während den vielen Reisen einsetzen zu können.

Zurzeit sind wir im Aufbautraining für die Saison 2012. Vor Weihnachten stand ein Langlaufweekend mit dem Nationalteam auf dem Programm. Es ist wichtig im Winter auch polysportiv zu trainieren, denn während der Rennsaison sitzen wir ja genug auf dem Rennrad.

Langlaufweekend mit dem Schweizer Nationalteam

Weiter geht’s für uns so: Patricia wird ab Ende Dezember für 6 Wochen in Australien trainieren. Emilie bleibt in der Schweiz und wird im Januar ein kurzes Trainingslager im Süden machen. Mitte Februar sind wir dann zusammen mit unserem neuen französischen Team für eine Trainingswoche in der Ardèche.

Nun wünschen wir allen ein tolles und erfolgreiches Jahr 2012!

Patricia Schwager & Emilie Aubry

“Maratona Ticino” – Tessiner Marathon in Tenero

Die Sportveranstaltung lockt alljährlich rund 1700 Läuferinnen und Läufer aus der ganzen Schweiz und aus dem Ausland auf die Strassen der Magadinoebene und an die Ufer des Lago Maggiore. Das Rennen zählt für die Schweizer Meisterschaften, zudem werden die kantonalen Meistertitel im Marathon- und Halbmarathonlauf vergeben.

Die Strecke führt über ebene, asphaltierte Strassen: von Tenero in Richtung Bellinzona bis Gerra Piano und zurück nach Tenero, dann entlang des Seeufers bis Locarno und wieder retour nach Tenero zum Ziel. Für alle Teilnehmenden eine tolle Gelegenheit,  sich in prächtiger Herbst-Landschaft Bewegung zu verschaffen.

Angela Haldimann

Auch Angela Haldimann war am 13. November 2011 am Start: ” Die Bedingungen im Tessin – der Sonnenstube der Schweiz – waren perfekt. Prächtiges sonniges Wetter und dennoch angenehm kühl.”
Angela Haldimann lief  in der Zeit von 2:53.29 über die Marathondistanz auf einen hervorragenden 2. Gesamtrang hinter der Äthiopierin Alemitu Bekele aus Bern .
Nach ihrem erfolgreichen Lauf lautete ihr Fazit zum Rennverlauf: Regelmässiges Tempo -  keine Einbrüche. Und die lezten 2 Kilometer waren weitaus die schnellsten. Bis Kilometer 40 lag ich an an 3. Stelle, holte dann die 2. Frau (die aktuelle 10’000m Schweizermeisterin) auf und war schlussendlich 44 Sekunden vor ihr im Ziel.

Und auch mit dem Ergebniss zeigte sich Angela sehr zufrieden: ”Es war mein erster flacher Marathon und ich habe diesen ohne spezifisches Marathontraining bestritten. Auch war ich zuvor noch nie weiter als 26km flach gelaufen. Hat hat mir sehr viel Spass gemacht den Tessiner Marathon in Tenero zu laufen!”

Angela Haldimann-Riedo

Saisonbilanz von Christine Erl

Nach ihrem erfolgreichen Saisoneinstieg beim Marathon in Bad Füssingen war unsere Vielstarterin Christine Erl auch in diesem jahr wieder bei zahlreichen Wettkämpfen am Start. In ihrer Saisonbilanz berichtet sie von den Highlights:

Christine Erl auf ihrem Streckenabschnitt von Allzunah nach Oberhof

13. Rennsteig-Staffellauf von Blankenstein nach Hörschel:
Der Rennsteig-Staffellauf 2011 war wieder ein toller Erfolg für uns Frauen vom TV 1848 Coburg. Wie im letzten Jahr nach spannender Aufholjagd den 3. Platz geholt. Bin meine Lieblingsstrecke von Allzunah nach Oberhof in persölicher Bestzeit gelaufen und konnte unsere Mannschaft damit nach vorne laufen. Das macht Spaß und gerne wiederhole ich das nächstes Jahr wieder. Hoffentlich halten meine Sigvaris-Strümpfe noch eine Zeit lang. Jedenfalls waren sie mir bestimmt wieder eine große Hilfe über Stock und Stein und durch Wind und Regen… Hatte sie auch danach noch angelassen, bis ich nach feuchtfröhlicher Party ins Bett gefallen bin. Am nächsten Tag konnte ich schon wieder einen lockeren Trainingslauf ohne Probleme absolvieren.
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Run & Bike Marathon Coburg – Zwei Läufer und ein Rad:

Unschlagbar: Christine Erl mit ihrer Team-Partnerin beim Run&Bike Marathon

Dieses Jahr fand in Coburg schon das sechste mal der Run and Bike Marathon statt. Die Spielregeln waren wieder die gleichen: Jeweils ein Teammitglied lief und der Partner fuhr Rad. Beide konnten sich dabei beliebig oft abwechseln. Beim Wechseln musste das Rad vom Radfahrer zum Läufer direkt übergeben werden. Die Endzeit wurde gestoppt, wenn der letzte der beiden die Ziellinie überquerte.
Und auch dieses Jahr waren meine Sport-Partnerin und ich  nicht zu schlagen. Deutlich schneller als letztes Jahr hatten wir von Anfang an keine Mühe unseren Titel zum fünften Mal in Folge zu verteidigen. Sommerliche Hitze konnte uns nicht bremsen, die Sigvaris-Strümpfe haben meine Beine wieder prima in Schuss gehalten, der Zieleinlauf war mir eine Freude. (siehe Photo)
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Leipziger 100-km-Lauf mit Bayerischer Meisterschaften:

Christine Erl - mit guter Stimmung dem Ziel entgegen

Zum dritten Mal in Folge war ich bei den Bayerischen 100 km Meisterschaften, ausgetragen im Rahmen des Leipziger 100 km Laufs am Auensee, dabei. Auch diesmal wieder ausgerüstet mit meinen Sigvaris-Strümpfen und in bester Verfassung. Der Start war früh um 6.00 Uhr bei strömendem Regen, dadurch entschied ich mich zunächst für ein moderates Anfangstempo beim Pfützen ausweichen. Ab km 25 war es dann trocken und so zog ich Runde um Runde über 70 Prozent Waldwege und 30 Prozent Asphalt in neuer Bestzeit meiner bayerischen Silbermedaille entgegen. Erfahrungsgemäß schwer fiel mir die 7. Runde, der Gedanke noch einen “lächerlichen” Marathon laufen zu müssen, ist der Motivation nicht unbedingt zuträglich. Aber da ich keine nennenswerten körperlichen Beschwerden verspürte, die Wadenmuskulatur war noch top in Form, konnte ich auf den letzten 20 Kilometern sogar noch einmal richtig Dampf machen. So stand einem glücklichen Zieleinlauf nichts im Wege!!! 24 Stunden später waren alle Strapazen vergessen, der Körper bereits wieder erholt und meine Sigvaris-Strümpfe gewaschen. Ich freue mich schon auf den nächsten Ultralauf…..
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3-Länder-Marathon von Lindau nach Bregenz:
Mit meine Sigvaris-Strümpfen Bestzeit gelaufen - daran habe ich mich 2011 schon richtig gewöhnt. Ganz ehrlich, manchmal trage ich andere Strümpfe, weil die Sigvaris-Strümpfe nicht gewaschen sind. Aber so richtig schnell und locker in den Beinen war ich bisher aber immer nur mit meinen Sigvaris-Strümpfen. Der Dreiländermarathon am Bodensee war also ein voller Erfolg für mich – 2. Platz in AK 45 in der Gesamtwertung von allen Läuferinnen und auch bei den ebenfalls ausgetragenen Bayerischen Meisterschaften.
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Christine Erl - einen Tag nach dem Frankfurt Marathon frisch und gut erholt an der Ägäisküste

30. Frankfurt Marathon:
Nachdem ich ja erst am 02.10.11 den 3-Länder-Marathon gelaufen bin, hatte ich mir keine besonders gute Zeit in Frankfurt ausgerechnet. Doch die einmalige Atmosphäre und die optimalen Temperaturen haben mich nochmal eine Bestzeit laufen lassen. Von Anfang bis Ende war ich wie ein Uhrwerk unterwegs am Ende zeigte die Uhr dann 3:24:08. Treue Begleiter waren erneut meine Sigvaris-Strümpfe. Dadurch war meine Wadenmuskulatur wieder ideal präpariert und auf den letzten 5 km konnte ich nochmal richtig Tempo machen.
Im Ziel war alles ganz locker - schnell geduscht und ab zum Flughafen. Am nächsten Tag bin ich dann schon an der Ägäisküste herum gekraxelt (siehe Photo)

Jetzt kommen noch zwei kürzere Läufe, dann ist Winterpause, um 2012 wieder in alter Frische durchzustarten. Ich habe mir schon ein paar schöne Marathons ausgesucht und natürlich meine 100 km in Leipzig.

Christine Erl

Marathon-Debüt für Jens Ziganke – “Auf Anhieb eine Spitzenzeit”

Jens Ziganke hat es geschafft: Der Langstreckler des VfB LC Friedrichshafen erreichte gleich bei seinem ersten Marathonlauf in einem illustren Feld eine Spitzenplatzierung und die Zeit, die er sich vorgenommen hatte. 2:39:50 zeigte die Uhr, als er die Ziellinie nach 42,195 Kilometern beim 3-Länder-Marathon 2011 passierte.

Jens Ziganke stand schon oft an der Startlinie, doch der Startschuss, der am 02. Oktober auf der Lindauer Insel fiel, war auch für ihn etwas Besonderes: Es war der erste Marathonlauf für den 23-jährigen Studenten der PH Weingarten. „Im vergangenen Winter haben wir die Saison geplant, und da habe ich mich entschieden, im Herbst meinen ersten Marathon zu laufen.”

Start zum 5. Drei-Länder-Marathon auf der Lindauer Insel

In der Woche absolvierte Ziganke bei maximal einem Ruhetag zwischen 100 und 150 Kilometer. Aufgelockert wurden die reichlichen Kilometer nur von einigen Wettkämpfen. Beim Fischbacher Abendsportfest erzielte er in 32:17,62 Minuten über 10 000 Meter eine neue Bestzeit und liegt damit in Württemberg immer noch auf Rang zwei. Fast die gleiche Zeit erreichte er bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften und vergangene Woche zeigte er beim Biberacher Stadtlauf, dass die Vorbereitung stimmt. Ein fester Bestandteil in der Marathonvorbereitung waren seine SIGVARIS-Strümpfe. “Gerade in der Vorbereitung auf diesen Marathon setzte ich auf die Kompressionsstürmpfe von Sigvaris. Meist trug ich die Strümpfe nach dem Training zur aktiven Regeneration.”
Natürlich wurde er von seinem Trainer Eckhardt Sperlich akkurat betreut und eingestimmt. Der Trainer, selbst ein ehemaliger Langstreckler der Spitzenklasse, kann auf eigene Marathonerfahrung zurückgreifen. Seine Bestzeit liegt bei 2:29 Stunden.
Jens Ziganke hatte sich Kilometerzeiten von 3:40 Minuten vorgenommen und wollte nach 2:35 bis 2:40 im Ziel sein. Das hätte im Vorjahr noch für Platz drei gereicht. Im Vorfeld auf seine Ziele angesprochen, antworte Jens Ziganke:„Ich hoffe, dass einige der 1700 Starter in meinem Leistungsbereich laufen und wir uns gegenseitig unterstützen können“. Und schlecht waren die Aussichten keineswegs, denn hinter den unerreichbaren Kenianern gab es ein starkes Österreicherfeld.

Jens Ziganke

Im Ziel in Bregenz zeigte die Uhr dann 2:39:50 – das reichte zum 15. Platz unter 1700 Startern des Drei-Länder-Marathons und der fünfte in der Männerklasse. Nur drei deutsche Läufer waren vor dem Häfler im Ziel. Auf halber Strecke hatte es sogar noch wesentlich besser ausgesehen. Die Distanz absolvierte der 23-jährige PH-Student in sensationellen 1:15:20 Stunden und lag sogar auf 2:30-Kurs. „Ich wollte gar nicht so schnell angehen, das Tempo ergab sich durch die Gruppe, in die ich mich eingereiht hatte. Anfangs ging es auch wirklich leicht und trotzdem schnell.“ Doch auch für ihn kam im letzten Drittel der fast unvermeidbare Einbruch. „Ich hatte zunächst eine kleinere Schwächeperiode von zwei bis drei Kilometern, dann ging es wieder.“ Mit seiner Leistung war Jens Ziganke rundum zufrieden: „Es war unglaublich hart. Aber auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, die ich ganz sicher wiederholen möchte.“, meinte er schmunzelnd.

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