SIGVARIS als Begleiter während 78 km!

31. Juli, morgens um 5.15h im Speisesaal des Hotel National in Davos. Ich sitze, nebst einem zweiten Läufer, der sich im Saal verliert, allein vor meinem Teller mit Brot, Butter, Confi, Käse, Fleisch und einem Kaffee. Mein Appetit hält sich in Grenzen, dafür sind meine Magennerven nicht mehr ganz ruhig. Nun, ich zwinge mich zum Essen und würge sogar noch eine kleine Schüssel Pasta runter.
Anschliessend geht es nochmals ein halbe Stunde unter die Decke, dann wieder auf in die Trainingskleider und noch 20 Minuten lockeres Einlaufen, um den Organismus in Gang zu bringen. Vor dem Anziehen der Wettkampfbekleidung werden nochmals alle kritischen Körperstellen mit “Bodyglide” intensiv eingestrichen, damit sich während des Laufes keine wunden Stellen bilden.
Ein besonderer Kampf ist, besonders so früh am Morgen, das Anziehen der weissen SIGVAIS-Kompressionssocken.

Vor 25 Jahren habe ich meinen ersten, ein Jahr später dann den zweiten Swiss-Alpine Marathon bestritten. Nun werde ich in knapp einer Stunde nochmals die 78 km unter die Füsse nehmen.
Um punkt 8.00 Uhr erfolgt der Start des K78 auf der Rundbahn in Davos. Ich zwinge mich, mein vorgesehenes, relativ langsames Tempo von Beginn weg einzuhalten.

Die SIGVARIS-Kompressionssocken geben mir ein sehr gutes Gefühl und haben mehrere Vorteile: Sie wärmen (vorallem in der kühleren Phase am Morgen) die Waden sehr angenehm, die Füsse sind sehr angenehm und man hat das Gefühl von verstärkter Dämpfung.

Peter Roth unterwegs über 78 km beim Swiss Alpine mit seinen weissen Kompressions-Sportstrümpfe von SIGVARIS!

Die ersten 30 Km gehen verhältnismässig locker vorbei, Filisur passiere ich in 2.50h (9 Minuten schneller als geplant). Die nächsten knapp 10 km nach Bergün werden dann etwas härter, trotzdem bin ich dort in 3.33 h vorbei (17 Min schneller als geplant), was ich dann das Val Tuors hinauf zu spüren bekomme. Ich muss bereits einigemale gehen, da ich in den Oberschenkeln Krampferscheinungen spüre. Verdammt früh meine ich!
Plötzlich rauschen links und rechts Läufer an mir in einem Tempo vorbei, dass ich mich frage, woher diese wohl kommen. Nun erinnere ich mich, dass die K42-Teilnehmenden in Bergün gestartet sind. Während ich bereits einen Marathon in den Beinen habe, sind diese erst etwa 3 km unterwegs. Von Chants zur Keschhütte (mit einem extrem steilen und schmalen Bergweg) herrscht ein Gedränge und verunmöglicht mir, mein eigenes Tempo zu laufen. Dies gibt mir irgendwie einen moralischen Knacks, sodass ich bis zur Keschhütte über eine halbe Stunde auf meine Marschtabelle verliere.

Nach zwei Bechern Cola und einem Appenzeller Biberli geht es weiter über den Panoramatrail zum Scalettapass, runter zum Dürrboden und weiter die letzten 14 km nach Davos. Ich staune, wie ich mich wieder erholt habe und die 600m Höhendifferenz hinunter zum Dürrboden absolvieren kann. Beim zweitletzten Aufstieg (3 km vor dem Ziel) spüre ich plötzlich Krämpfe und muss 2km marschieren um diese wieder zu überwinden, den letzten Kilometer absolviere ich dann wieder laufend und erreiche das Ziel in 9.46h (1 Minute über meiner Marschtabelle).

Unmittelbar im Ziel war mein Gedanke: “Nie wieder!”. 2 Tage später analysiere ich meine Resultat und beschliesse, nächstes Jahr unter die 9 Std.-Grenze zu laufen.

Ich bin überzeugt, dass mir die SIGVARIS-Strümpfe sehr viel geholfen haben. Meine Krampferscheinungen beschränkten sich bis ganz am Schluss nur auf die Oberschenkel. Auch während des Laufes hatte ich das Gefühl, wie wenn meine Beine zusammengehalten würden. Als Regeneration besuchte ich unmittelbar nach dem Lauf das Hallenbad Davos. Dort ist ein Warmwasserbecken (34 Grad) mit Sprudelliegen und Düsen enthalten, weiter habe ich ein Entspannungsoel eingestrichen, mich auf die BEMER- Matte gelegt und mein zweites Paar SIGVARIS getragen. Dies Alles hat dazubeigetragen, dass ich mich recht schnell wieder fit fühlte und bereits am Freitag mit einem lockeren Regenerationstraining begann.

Nachdem ich lange sehr skeptisch gegenüber Stützstrümpfen für “gesunde” Leute war, hat mich dieser Lauf einmalmehr überzeugt, dass die SIGVARIS-Strümpfe viel zu meinem Wohlbefinden beigetragen haben.

Peter Roth

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